Beratung und Hilfe bei Gewalt an Körper und Seele

Hier bekommen Sie Unterstützung!

 

In Deutschand gibt es ein umfangreiches Netzwerk von Beratungs- und Hilfestellen für von betroffene Frauen und Mädchen bei

Nachfolgend finden Sie sowohl deutschlandweite wie auch Anlaufstellen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit. Gerne können Sie uns weitere Adressen mitteilen. Schreiben Sie eine Mail an die kfd-Geschäftsstelle.

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Bundesweite Hilfetelefon gegen Gewalt an Frauen

 

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr unterstützt. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte können sich hier anonym und kostenfrei beraten lassen.o

Fotoquelle: Bundesweite Hilfetelfon


 

Gewalt gegen Frauen in Kirche und Orden

 

Erstberatung und Krisenintervention
Eine zentrale Anlaufstelle für Frauen, die als Erwachsene Gewalt im kirchlichen Raum erfahren haben, bietet die Deutsche Bischofskonferenz seit Dezember 2020 neu an. Betroffene Frauen können hier kostenlose und anonyme Beratung nach geistlichem sowie sexuellem Missbrauch in kirchlichen Kontexten einschließlich der Orden erhalten. Die Einrichtung einer Anlaufstelle für von Gewalt betroffene Frauen ist das Ergebnis der Tagung "Gewalt gegen Frauen in Kirche und Orden", die Ende September 2019 stattfand.

Diese Erst-Anlaufstelle erreichen Sie hier.

Fotoquelle: Frauenseelsorge der DBK


 

Vertrauliche Spurensicherung nach sexueller Gewalt

 

 

Jede siebte Frau in Deutschland ist von sexueller Gewalt betroffen, aber weniger als 10 Prozent der Sexualstraftaten werden angezeigt. Traumatisiert von der Vergewaltigung, sind die Frauen oft aus Angst und Scham nicht in der Lage Strafanzeige zu stellen. Denn damit verbunden ist ein Prozess, der die Frauen nur allzu oft erneut erniedrigt. Ihrer Würde und Kraft beraubt fällt es ihnen schwer sich einem anderen Menschen anzuvertrauen. Deshalb verzichten diese Frauen sogar auf die notwendige medizinische Versorgung. Die äußerlichen Spuren der Gewalttat, wie zerrissene Kleidung, blaue Flecken, lassen sich entsorgen bzw. verschwinden mit der Zeit. Die Narben an der Seele bleiben ein Leben lang.

Die Kampagne „Sexuelle Gewalt hinterlässt Spuren“ gibt Frauen die Möglichkeit der vertraulichen Spurensicherung nach einer Gewalttat. Das bedeutet, dass Beweismittel vertraulich und ohne Namen zehn Jahre lang dokumentiert bzw. aufbewahrt werden. Frauen haben damit noch Jahre später die Chance rechtliche Schritte einzuleiten, dann wenn sie es für richtig halten.

Hier finden Sie Hilfe in einer Übersicht bei den zuständigen Ministerien

Weitere Links

  • Flyer Frauennotruf, Saarland
  • Flyer Frauennotruf, Trier
  • Flyer Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen, Trier
  • Internetseite des Verbundkrankenhauses Bernkastel/Wittlich

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Weibliche Genitalverstümmelung (FGM)

Weltweit, so schätzt die WHO, sind 200 Millionen Mädchen in ihrer Kindheit verstümmelt, beschnitten oder einfach zugenäht worden. Täglich kommen mehrere tausend Mädchen hinzu. Die Würde der Mädchen wird aufs Unbeschreiblichste verletzt. Die Mädchen sind i. d. R. zwischen 6 und 13 Jahre alt, manchmal sogar jünger. Oft wissen sie nicht, was mit ihnen passiert. Den Mädchen werden z. T. mit einfachen Werkzeugen (Rasierklingen, Messern, Nadel und Faden) unsagbare Schmerzen zugefügt. Die Werkzeuge sind zudem nicht ausreichend oder gar nicht sterilisiert. Die Mädchen leiden ein Leben lang unter den Folgen der Prozedur, viele sterben sogar daran. Auch in Deutschland steigen die, wie eine Untersuchung des Bundesfamilienministerium im Juni 2020 aufzeigt.

Links zu den uns bekannten Organisationen und Institutionen, die sich in diesem Bereich in Deutschland engagieren:

Im Februar 2021 hat das Bundesfamilienministerium den "Schutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung" vorgestellt.

Die kfd im Bistum Trier fordert ein Ende der Genitalverstümmelung von Frauen und Mädchen, mehr in der Pressemitteilung vom 03.02.2021.

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