Sonntagsimpuls: 13. September

Wir wünschen allen einen schönen Sonntag und eine gute Zeit.

Text: Carla Brittner / Bild: canva.com - KI

Text auf dem Foto:
Vor einiger Zeit wurden in einem Gottesdienst Kerzen mit der Aufschrift: „Du Licht der Welt“ verteilt. Der Text war bewusst zweideutig gestaltet: Einerseits spielt er auf Johannes 8,12 an, in dem Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt.“ Andererseits kann er auf Matthäus 5,14 hinweisen, wo Jesus seine Jünger auffordert: „Ihr seid das Licht der Welt.“ Diese Doppeldeutigkeit regt dazu an, über beide Perspektiven nachzudenken: Wer ist das Licht, wer trägt es und wie wird Licht im Alltag sichtbar und kann Unterstützung bieten?

Manchmal erinnert mich dieser Satz daran, dass Gott selbst in den dunkelsten Momenten Hoffnung und Zuversicht schenken kann. Licht hat die Kraft, Angst zu vertreiben, besonders dann, wenn ich mich von Sorgen oder Dunkelheit umgeben fühle. Gleichzeitig ruft mich der Satz dazu auf, selbst sichtbar zu werden, selbst Licht zu sein – nicht durch Selbstverherrlichung, sondern durch Liebe, Gerechtigkeit und eine hoffnungsvolle Haltung in einer oft herausfordernden Welt. So kann ich heute gefragt sein: Wie kann ich selbst ein Licht sein, das andere aufrichtet und stärkt? Welche Gesten, Worte oder Taten könnten anderen Halt geben, Freude schenken oder Zuversicht wecken?