Keine halbe Demokratie - #ParitätJetzt!
Männer und Frauen sind gleichberechtigt! - Art. 3 Abs. 2 im Grundgesetz
Keine halbe Demokratie: 50% Frauen im Bundestag! Parität Jetzt!
Trier im August 2026 - Frauen in der Politik sollten die Regel sein, nicht die Ausnahme. Frauen machen zwar die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland aus, doch selbst nach über 100 Jahren Frauenwahlrecht ist nur knapp ein Drittel der Mitglieder des Deutschen Bundestages weiblich. Hier werden große politische Entscheidungen getroffen, die unsere Gesellschaft gestalten und unsere Zukunft beeinflussen – als Mehrheitsentscheidungen von Männern. Das ist ein Demokratiedefizit. Deutschland braucht deshalb dringend eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Politik.
Seit dem 23. Mai 2026 – dem Tag des Grundgesetzes – fordert die Initiative #ParitätJetzt in einer Petition 50 % Frauen im Deutschen Bundestag, verbunden mit einer Änderung des Wahlrechts. Die kfd setzt sich gemeinsam mit vielen anderen Organisationen und Verbänden für eine gleichberechtige Teilhabe von Frauen in der Politik ein. Die Mitglieder des kfd-Diözesanvorstandes im Bistum Trier haben die Petition unterschrieben und sich in Statements positioniert. „Die Lebensrealität von Frauen hat kaum Einfluss auf die Gestaltung unserer Gesellschaft. Die mangelnde Repräsentanz von Frauen im Deutschen Bundestag muss ein Ende haben. Die Zeit für Parität ist jetzt! Denn politische Entscheidungen brauchen alle Perspektiven“, sagt Klara Johanns-Mahlert, Diözesanvorsitzende. Der kfd-Diözesanvorstand ruft seine Mitglieder auf, ebenfalls die Petition zu unterzeichnen.
Der Diözesanvorstand der kfd im Bistum Trier hat sich mit seinen Statements wie folgt positioniert:
#ParitätJetzt …
- „WEIL politische Entscheidungen alle Perspektiven brauchen!“ Klara Johanns-Mahlert, Diözesanvorsitzende
- „WEIL es nicht ausreicht, dass wir Frauen (erst) seit 100 Jahren wählen dürfen, sondern weil politische Entscheidungen auch die weibliche Sicht auf die Dinge repräsentieren müssen.“ Carla Brittner, e. V. Vorsitzende
- „DAMIT Gleichberechtigung tatsächlich wirksam wird im Zentrum der Demokratie.“ Annette Bollig, Geistliche Begleiterin
- „WEIL eine demokratische Gesellschaft von der fairen Teilhabe aller lebt.“ Andreas Paul, Geistlicher Begleiter
- „WEIL Demokratie eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern braucht, um unsere Gesellschaft fair zu gestalten und Verantwortung gerecht zu verteilen.“ Birgit Ecker
- „DAMIT der Artikel des Grundgesetzes "Männer und Frauen sind gleichberechtigt" endlich Realität wird.“ Cäcilie Fieweger
- „WEIL dann alle gut vertreten sind.“ Marita Fitzke
- „WEIL es nicht mehr als gerecht ist, wenn Frauen gleichrangig an allen politischen Entscheidungen beteiligt sind.“ Anne Hennen
- „WEIL es einfach fair wäre.“ Roswitha Hillen
- „WEIL Demokratie ohne gleichberechtigte Teilhabe aller nicht echt ist.“ Rita Ney
- „WEIL nur eine ausgewogene Vertretung jede Stimme gleichwertig vertreten kann.“ Angela Rupp
Zum Hintergrund:
Die Initiative #ParitätJetzt ist ein breites Bündnis aus mehr als 100 Organisationen und Netzwerken. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist Bündnispartnerin. Ins Leben gerufen wurde die Initiative 2022 vom Verein Parité in den Parlamenten in Kooperation mit dem Deutschen Frauenrat. Impulsgeberin war Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D., bis zu ihrem Tod Ehrenmitglied.
Die vollstänidge Pressemitteilung können Sie hier nachlesen/herunterladen.
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Alles was Sie dazu benötigen finden Sie in der Infobox „#ParitätJetzt“:
- Statements als Vorlage zum Ausdrucken bzw. auch eine leere Vorlage für einen eigenen Text
- den Hintergrund/das Design für Ihr Foto, falls Sie das möchten. Es reicht auch ein Foto von Ihnen und dem persönlichen Statement.
- Unterschriften-Liste zum Sammeln vor Ort
Fotoquellen: #ParitätJetzt / Deutscher Frauenrat
