Verband im Wandel

Kommt wir gestalten Zukunft!


Ein Verband macht sich auf den Weg, um Zukunft zu gestalten.

Die kfd-Gruppen in den Gemeinden sind die kostbare Basis des größten deutschen Frauenverbandes. Die Mitglieder der Gruppen sind zusammen mit den Einzelmitgliedern das Gesicht unseres Verbandes, mit dem er sich für die Belange von Frauen in Politik, Kirche und Gesellschaft stark macht. Flächendeckend ist das Wirken der engagierten Frauen vor Ort jedoch zunehmend gekennzeichnet durch Überalterung, das Fehlen neuer und jüngerer Mitglieder, mangelnde Bereitschaft Leitungsverantwortung zu übernehmen und ein reduziertes Zeitbudget der Frau von heute

Der Diözesanverband hat diese Entwicklung am 4. September 2021 zum Thema eines Studientages gemacht. Ergebnis der Beratungen war die Einsetzung einer Steuerungsgruppe als Instrument der Erneuerung. Am 9. Dezember 2021 trafen sich erstmals 11 Frauen verschiedener Ebenen der Verbandsstruktur, um Anspruch und Wirklichkeit der kfd-Basis zu analysieren und Wege des Wandels zu entwickeln.
Frauen sind heute in der Regel berufstätig und erleben sich in Beruf sowie Familie ausgefüllt, anerkannt und wertgeschätzt. Mangels gleichberechtigter Möglichkeiten in vielen Bereichen der Kirche und angesichts eines dort vielfach vorherrschenden traditionellen Frauenbildes scheint es schwierig, neue Frauen für Kirche und ein kirchennahes Engagement zu begeistern.

Die kfd-Gruppen sind wegen ihres sozial/caritativen Einsatzes in den Pfarreien nach wie vor von großer Bedeutung. Dies gilt es aufzubrechen und zu erweitern, um Platz und Möglichkeiten für politisch und gesellschaftlich orientierte Frauen zu schaffen, die mit neuen Ideen und Vorschlägen initiativ werden.

In diesem Spannungsfeld liegt die große Herausforderung des Verbandes und seiner Gruppen, moderne, frauenbezogene Themen in den Fokus zu stellen, damit die kfd nach innen wie außen Interesse, Akzeptanz, Anerkennung und Neugier weckt und damit Zuversicht ausstrahlt.
Hier will die Steuerungsgruppe innovativ werden, damit eine Neuorientierung zum Erhalt der kfd stattfinden oder „Etwas Neues“ entstehen kann. Erste Ergebnisse werden in der Diözesanversammlung im September 2022 vorgestellt.

Ein erstes Fazit: Das Ziel ist zwar noch nicht in Sichtweite, aber wir sind auf dem Weg.

 


„kfd vor Ort – heute und morgen“

Wir brauchen Ihre Sicht der Dinge.

Schreiben Sie uns!

Nehmen Sie an einer der geplanten Werkstätten/Resonanzveranstaltungen teil. Mehr dazu in der Infobox.
 

 


Mitglieder der Steuerungsgruppe

Annette Bollig, Geistliche Begleiterin im kfd-Dekanat Bernkastel-Kues
Petra Erbrath, kfd-Diözesangeschäftsführerin
Marlies Günter, kfd-Ortsvorstand Wittlich
Klara Johanns-Mahlert, kfd-Diözesanvorstand    
Simona Kirsch, externe Prozessbegleiterin
Rita Krupp, kfd-Ortsvorstand Andernach
Monika Lukas, kfd-Dekanatsteam Simmern-Kastellaun
Rita Ney, kfd-Diözesanvorstand
Edith Riefer, kfd-Ortsvorstand Merchweiler
Angela Rupp, kfd-Dekanatsteam Saarlouis
Monika Schumacher-Schneider, kfd-Einzelmitglied

 

Text: Petra Erbrath und Rita Monz
Foto: freshidea bei stock.adobe.com