Verband im Wandel

Vom Dekanat zum Bezirk
Die kfd passt ihre Organisationsstruktur an die sinkenden Mitgliederzahlen, die abnehmende Zahl von Ortsgruppen und die zunehmende Schwierigkeit an, Ehrenamtliche zu finden, die bereit sind, Leitungsverantwortung zu übernehmen. Ziel ist es, den Informationsfluss zwischen den kfd-Gruppen und der Diözesanebene weiterhin sicherzustellen und die ehrenamtlich Aktiven zu entlasten.
Die bisherige Dekanatsebene wird durch größere Bezirke ersetzt. Auf Grundlage der Beteiligungswerkstätten und weiterer Beratungen wurden die neuen Bezirke festgelegt. Auf der DVL im September 2026 wurden neun Bezirke beschlossen. Eine weitere Anpassung kann notwendig werden, da sich der Verband weiterhin verändert.
Künftig, d.h. ab Frühjahr 2027, finden pro Bezirk maximal zwei Bezirksversammlungen im Jahr statt. Dadurch entfällt die bisherige zusätzliche Verwaltungsarbeit der Dekanatsverantwortlichen. Die Organisation und Leitung übernehmen der Diözesanvorstand und die Geschäftsstelle. Die Versammlungen dienen vor allem dem Austausch, der Vernetzung, der Weitergabe von Informationen sowie der Planung gemeinsamer Projekte und Veranstaltungen.
Dabei sollen bestehende Kooperationen, Angebote und Projekte möglichst erhalten bleiben. Frauen, die bisher im Dekanat aktiv waren und sich weiterhin engagieren möchten, können den Diözesanvorstand als Unterstützerinnenteams bei der Arbeit in den neuen Bezirken unterstützen.
Kern der Veränderung ist somit: Weniger Verwaltungsaufwand für Ehrenamtliche, eine einfachere und zukunftsfähige Struktur sowie eine stärkere Vernetzung der kfd-Gruppen auf Bezirksebene.
Eine detaillierte Beschreibung des Verbandsentwicklungsprozesses finden Sie hier.
Text: Tanja Fritzen
Foto: KI-generiert