Sonntagsimpuls: 01. März

Kreuz-Wort-Rätsel
„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“
„Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“
„Frau, siehe, dein Sohn. – Siehe, deine Mutter.“
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
„Mich dürstet.“
„Es ist vollbracht.“
„Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.“
Im Evangelium sind sieben Worte Jesu am Kreuz überliefert – jedes davon ein Fenster in sein Herz, seine Beziehung zu Gott und zu uns Menschen. Sätze, die aus Schmerz, Sehnsucht und Liebe geboren sind. Vielleicht finden wir zwischen diesen Worten Antworten – oder neue Fragen – für unseren Alltag und unseren Glauben.
Das Leben gleicht oft einem Kreuzworträtsel:
Manche Antworten sind leicht, andere bleiben lange offen. Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz sind wie Schlüsselbegriffe, die uns helfen, unser eigenes Glaubensrätsel zu entschlüsseln. Sie sprechen von Vergebung, Hoffnung, Gemeinschaft, Zweifel, Sehnsucht, Erfüllung und Vertrauen. In der Fastenzeit laden sie dazu ein, innezuhalten, Fragen zuzulassen und neue Perspektiven zu entdecken. Auch ungelöste Fragen und leere Felder gehören zum Glauben – sie fordern uns heraus, weiterzusuchen und zu vertrauen.
Am Ende steht die Hoffnung, dass Licht und Leben siegen.
Haben wir den Mut, unser persönliches Glaubensrätsel anzunehmen – mit allen Fragen, Zweifeln und Hoffnungen. Wir sind auf diesem Weg nicht allein.
Text und Bild: Andreas Paul