Abschied und Neubeginn

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kfd-Diözesanversammlung mit Neuwahlen und zukunftsweisende Beschlüsse

Trier - Die diesjährige kfd-Diözesan- und Mitgliederversammlung im September war dicht mit Themen, wichtige Beschlüsse für die Zukunft des Verbandes und Neuwahlen gefüllt.
Verabschiedet wurden nach 16 Jahren im Diözesanvorstand Margot Klein, sie war acht Jahre die Diözesanvorsitzende, und Ulrike Hoffmann, die acht Jahre die Finanzen als e.V.-Vorsitzende verwaltete, sowie Rita Monz und Petra Löwenbrück die nach 12 Jahren im Vorstand aufgrund der Amtszeitbegrenzung nicht wieder kandidieren konnten, und Gabi Backendorf, die nach acht Jahren Diözesanvorstandsarbeit aufhört. Die gemeinsame Zeit war geprägt von Hochs und Tiefs sowie einigen persönlichen Schicksalsschlägen, die von allen mitgetragen wurden, im Vordergrund stand der Teamgeist. Highlights waren die großen Veranstaltungen, wie Frauentage, Verbandsjubiläen und vier Wochen Frauenkirche „Welschnonnen“ während der Heilig Rock Wallfahrt 2012. Monika von Palubicki, Bundesvorstandsmitglied, überbrachte den Dank und Grüße aus der Bundesgeschäftsstelle in Düsseldorf.
Zum Abschied sangen alle gemeinsam das Lied: Niemals geht man so ganz…, denn das Engagement für die kfd wird weitergehen, mit anderen Aufgaben und vielleicht nach einer kleinen Pause. Neu bzw. wiedergewählt wurden für die kommenden vier Jahre: Klara Johanns-Mahlert (Rheinbrohl) als Diözesanvorsitzende, Carla Brittner (Pluwig) als e.V. Vorsitzende, Birgit Ecker (Brey), Cäcilie Fieweger (Trier), Marita Fitzke (Dernau), Anne Hennen (Hentern), Roswitha Hillen (Kappel), Rita Ney (Saarlouis) und Angela Rupp (Saarwellingen) als weitere Frauen im Diözesan- und e.V.-Vorstand sowie die geistliche Begleitung Annette Bollig (Bernkastel-Kues) und Andreas Paul (Adenau).
Wichtige Themen der Diözesanversammlung waren die Sicherstellung der verbandlichen, satzungsgemäßen Aufgaben, hierfür wurde eine Erhöhung des Diözesanbeitrags erstmalig nach über 30 Jahren verabschiedet; der Delegiertenschlüssel wurde der Dekanatssituation angepasst und die Fortführung der inhaltlichen Arbeit in Form von Fachausschüssen beschlossen. Über den aktuellen Stand der Entwicklungen in Bangladesch, dem Spendenprojekt der kfd, informierte Dr. Gisela Burkhardt, Vorsitzende von FEMNET. Im Zeitraum von 2019 bis heute konnte die kfd über 30.000 Euro für die Unterstützung der Näherinnen in Bangladesch weiterleiten.
Die Steuerungsgruppe zum Prozess „Verband im Wandel“ präsentierte erste Ergebnisse und zeigte fünf wichtige Felder für die zukünftige Entwicklung des Verbandes auf. In der Priorisierung und Ergänzung durch die Delegierten wurde deutlich, dass neben dem Mitgliederschwund und dem Fehlen von Ortsvorständen, die neuen pastoralen Räume im Bistum und die Verortung der kfd eine zentrale Rolle spielen. Hoffnung geben neue Ansätze (Piloten) der Zusammenarbeit, die zukünftig stärker in den Blick genommen werden und Freiräume für Neues eröffnen sollen.
Text: Petra Erbrath
Fotos: Tim Löwenbrück

 

Neuwahl Diözesanvorstand
Der neue kfd-Diözesanvorstand von links nach rechts unten: Carla Brittner, Birgit Ecker, Marita Fitzke, Klara Johanns-Mahlert. Oben: Andreas Paul, Rita Ney, Angela Rupp, Annette Bollig und Roswitha Hillen. Auf dem Bild fehlen Anne Hennen und Cäcilie Fieweger
ausscheidende Vorstandsmitglied
Aus dem Diözesanvorstand verabschiedet wurden von links nach rechts: Ulrike Hoffmann, Margot Klein, Petra Löwenbrück, Rita Monz und Gabi Backendorf
Gäste BV zur Beitragsanpassung
Monika von Palubicki und Katharina Kosub vom Bundesverband erläuterten die notwendige Beitragsanpassung.