Mode statt Müll

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Mitmachaktion mit Preisverleihung

Trier – Es geht um Wertschätzung, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit für Mode und die Menschen, die unsere Textilien produzieren. Interessierte und alle kfd-Mitglieder sind eingeladen, bis zum 11. August ihre Beiträge einzusenden. Gesucht werden persönliche Geschichten zu einem Lieblingskleidungsstück mit Foto oder eine kreative Idee zur Umgestaltung/weiteren Nutzung von „ausgedienten“ Kleidungsstücken. Es wird jeweils ein Preis in der Kategorie Wertschätzung, Aufwertung und Originelles von einer unabhängigen Jury vergeben.
Angeregt durch die Aktion „#eintshirt zum Leben“ von FEMNET e.V. entstand im kfd-Diözesanvorstand die Idee eine Kampagne: Mode statt Müll, in Verbindung mit dem aktuellen Spendenprojekt „Starke Frauen. Faire Arbeit in Bangladesch. kfd für Menschenrechte in der Modeindustrie.“ zu starten.
Gestartet wurde in der Fastenzeit mit einem „Kleiderfasten“. Jeden Sonntag in der Fastenzeit wurden Aktionsmöglichkeiten mit einem Impuls vorgestellt. An den Fastensonntagen luden wir alle ein, diese Art des Fastens und die erwünschten Nebenwirkungen mitzuerleben und das eigene Konsumverhalten zu überprüfen. Nachahmen war und ist ausdrücklich erwünscht.
Nach dem Motto: REPARIEREN – WIEDERVERWERTUNG – AUFWERTUNG wurden sieben Impulse gesetzt zur Vermeidung von Fehl- und Frustkäufen, Ideen zur Wiederverwertung, Anregungen zum Aufhübschen oder die Organisation einer Tauschbörse und die Empfehlung:
Gekauft wird nur, was auch wirklich gebraucht wird! Entsorgt wird nur, was zu nichts mehr zu gebrauchen ist!
Denn: „Mode ist immer eine Mischung aus dem, was kommt, und dem, was geht.“ (Giorgio Armani, Modeschöpfer).
Beendet wird die Kampagne am 8. September mit der Preisverleihung: für eine Geschichte mit Foto zum Lieblingsshirt/Lieblingskleidungsstück, als Wertschätzung und ein zweiter Preis für ein Objekt/Beispiel von Recycling (wiederverwerten) oder Upcycling (aufwerten) als Alternative zum Altkleidercontainer und einen dritten Preis, gestiftet von FEMNET.

Text und Fotocollage: Petra Erbrath/Rita Monz