100 Tage kfd-Hochwasserhilfe im Bistum Trier

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Ein erster Zwischenstand

Trier – Über 220.000 Euro wurden von kfd-Gruppen und Diözesanverbänden aus dem gesamten Bundesgebiet sowie vielen Einzelpersonen in den letzten Wochen auf das kfd-Spendenkonto für eine Soforthilfe für die vom Hochwasser betroffenen Familien und Frauen eingezahlt.

328 Anträge auf Unterstützung sind eingegangen, nicht alle konnten berücksichtigt werden z. B., weil der Verband über die Soforthilfe keine Existenzgründungen finanzieren kann. Die ausgezahlten Beträge, im Verhältnis zu den vielfach geschilderten Notlagen, sind nur eine kleine Erleichterung für den Alltag und können die Kosten für einen notwendigen Wiederaufbau oder Instandsetzung von Wohnraum nicht abdecken.

Dennoch erreichen uns viele herzliche Grüße mit Dank für die finanzielle Unterstützung, die als große Hilfe und Solidarität erlebt wird: „Wir möchten Danke sagen mit der Hilfe geht's Schritt für Schritt voran.“ oder „wir sagen danke für solch eine riesen Unterstützung. Wir freuen uns sehr und wissen gar nicht so richtig was wir sagen sollen…. Es ist „cool“ würde unser kleiner Christopher (2,5 Jahre) sagen. Es geht für uns gar nicht um eine bestimmte Betragshöhe, es geht vielmehr um die grundsätzliche Unterstützung die wir von Ihnen erfahren durften. Und unabhängig unserer Situation freuen wir uns für alle die, die sich ebenfalls über ihre Unterstützung freuen dürfen. Denn ohne Engagement Dritter und die Soforthilfe, wäre so vieles nicht möglich. Insoweit vielen herzlichen Dank.“

Gab es zu Beginn noch mehr Spenden als Anträge, ist es 100 Tage nach der Flutkatastrophe umgekehrt. Wir müssen die bewilligte Summe pro Antragstellerin und Familie reduzieren, weil die Spendeneinnahmen sehr zurückgehen und wir möglichst viele Hilfsbedürftige berücksichtigen und unterstützen möchten. Überwiegend wird Hilfe für Elektrogeräte, Heizung, Kinder- und Winterbekleidung, Mobiliar, Renovierungsarbeiten, Kücheninventar oder Mietzuschuss, Schulbedarf oder für Mobilität beantragt.

Bei den Menschen aus den betroffenen Gebieten, mit denen die kfd in Kontakt steht, ist die Sorge groß, dass sie vergessen werden, wenn das Medieninteresse nachlässt.

Der Diözesanvorstand bittet Sie in Ihren Bemühungen nicht nachzulassen, über unser Engagement zu informieren und weiter für die kfd-Soforthilfe zu spenden, damit wir auch weiterhin helfen können. Die kfd ist für jede Spende dankbar. Sie werden zu 100 Prozent an die vom Hochwasser Betroffenen weitergegeben. Der Verband stellt seine Infrastruktur für Verwaltung und Abwicklung kostenfrei zur Verfügung. Alle Gruppen und Einzelspender:innen erhalten eine Spendenquittung.

Spenden können gezahlt werden auf das Spendenkonto der kfd:
Pax Bank: IBAN: DE 32 3706 0193 3003 0300 15
Stichwort: Hochwasserhilfe

Neu ist das kfd-Postkartenset – Zuversicht: 10 Postkarten, ausgewählt aus den 350 Postkarten, die kfd-Mitglieder im Rahmen des Frauentages mit Mahlgemeinschaften im April zum Thema: Du bist meine Zuversicht! gestalteten. Das Set wird für eine Mindestspende von 5 Euro für die Hochwasserhilfe abgegeben und kann in der Geschäftsstelle bestellt werden: info(at)kfd-trier.de oder 0651-9948690.

 

Text: Petra Erbrath
Foto: Tim Löwenbrück

kfd-DV Trier Postkartenset Zuversicht
Das neue kfd-Postkartenset – Zuversicht. Das Set kann für eine Mindestspende von 5 Euro für die kfd-Hochwasserhilfe in der kfd-Geschäftsstelle bestellt werden.