Klimastreik am 24. September 2021

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Die kfd im Bistum Trier ruft ihre Mitglieder zur Beteiligung auf.

Gemeinsam für Klimaschutz, Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung

Trier/Koblenz/Saarbrücken – Es ist höchste Zeit zu handeln und deshalb ruft die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) im Bistum Trier ihre Mitlieder auf, sich am Klimastreik zu beteiligen. Fridays for Future hat diese globale Prostet-Aktion erneut initiiert.

„Wir müssen jetzt handeln, um die Klimakrise und das weltweite Artensterben einzudämmen und das 1,5-Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens einhalten zu können“, sagen u. a. die Verantwortlichen des Klimastreiks. Dem kann die kfd nur zustimmen. Viele der Forderungen des Aktionsbündes decken sich mit den Inhalten des kfd-Positionspapier „Nachhaltig und geschlechtergerecht weltweit“. In diesem Papier fordert die kfd alle Bürger:innen und Politiker:innen zu entschlossenem Handeln auf, um den Klimawandel zu begrenzen und nachhaltige und gerechte Lebens- und Arbeitsbedingungen weltweit zu ermöglichen.

 

Margot Klein, Vorsitzende der kfd im Diözesanverband Trier, sieht aktuell insbesondere die Politik in der Verantwortung: „Nachhaltiges und klimabewusstes Leben ist bei vielen Familien und Menschen schon fester Bestandteil im Alltag geworden.  Leider haben allzu viele Politiker:innen zu lange die Folgen des Klimawandels ignoriert. Der Ball des konkreten Handelns liegt eindeutig in ihrem Feld. Halbherzige Versprechen helfen jetzt nicht mehr weiter. Darum gehen auf wir auf die Straße und beteiligen uns am Klimastreik.“

 

Demonstrationen finden in Koblenz, Saarbrücken und Trier statt, aber auch an vielen anderen Orten im ganzen Bistum. Alle angemeldeten Aktionen sind im Internet hier zu finden.

Bereits vor zehn Jahren hat die kfd ein Klimaschutzpaket mit sechs Schwerpunkten für einen vernünftigen und guten Umgang mit den vorhandenen Ressourcen dieser Erde verabschiedet. Zu den Schwerpunkten gehörten z. B.  die Broschüren: Klimafreundlich unterwegs, Prima-Klima-Kleidung, Klimaschutz gehört auf den Tisch und Nachhaltig bauen und wohnen.

Außerdem macht die kfd im Bistum Trier bei der bundesweiten Kampagne von „Christians 4 Future“ mit und hat den Forderungskatalog mitunterzeichnet, der die Kirchen in die Pflicht nimmt. Konkret wird als wesentlicher Punkt genannt:  Die Kirchenleitungen sollen sich mit ihren klimapolitischen Positionen stärker in die politische und gesellschaftliche Debatte einbringen, sie sollen selber bis 2030 klimaneutral werden und Klimagerechtigkeit soll in der Pastoral- und Bildungsarbeit sowie in der Liturgie wesentlich stärker betont werden.

Weitere Infos:

  • Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Bewahrung der Schöpfung sind u. a. wesentliche Inhalte des diözesanen Arbeitskreises "Hauswirtschaft und Verbraucherthemen"
  • Die kfd ist Mitglied in der Klima Allianz, die neben anderen Organisationen und Verbänden den Klimastreik mit verantwortet.
  • Das Bistum Trier ruft ebenfalls zur Beteilungung am Klimastreik auf, mehr dazu hier.
  • die Pressmitteilung der kfd zum Download

Zusammenstellung: Rita Monz / Logos: Fridays for Future und Christians 4 Future

Gemeinsam sind wir stärker!
Gemeinsam für Klimaschutz, Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung