kfd-Diözesanversammlung

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Bericht von der kfd-Diözesanversammlung vom 3. und 4. September 2021

Der erste Tag begann traditionell mit der Mitgliederversammlung des e.V. Hier geht es immer um die finanziellen Belange unseres Verbandes. Die Vorsitzende Ulrike Hoffmann legte Rechenschaft ab, woher die Gelder kommen, wofür sie ausgegeben werden und welche Ausgaben für das nächste Jahr vorgesehen sind.

Pünktlich um 14 Uhr begann die Diözesanversammlung. Den Tätigkeitsbericht konnten die Delegierten zu vier Themen an Stellwänden kommentieren und damit auch die pandemiebedingt nötigen Abstände einhalten. Dabei ging es um die Angebote der kfd, um frauen- und kirchenpolitische Themen, die Öffentlichkeitsarbeit sowie um Delegationen und Netzwerke. Diese Rückmeldungen sind hilfreich bei der Planung künftiger Angebote.

Das Spendenprojekt für die Hochwasseropfer war ein sehr aktuelles und emotionales Thema. Die große Spendenbereitschaft aus ganz Deutschland ist ein Segen, und so konnten schon in mehr als 70 Fällen großzügige Hilfszusagen für die erste Not gemachen werden.
Leider kommt wegen der großen Hilfsbereitschaft für die Hochwasseropfer unser Spendenprojekt für Bangladesch etwas ins Hintertreffen, wobei die Not auch in Bangladesch wegen der anhaltenden Pandemie zurzeit besonders groß ist.

Nach weiteren Tagesordnungspunkten konnte zum Abschluss der Wahlausschuss für die Vorstandswahlen im kommenden Jahr gebildet werden. Wünschen wir den Verantwortlichen viel Glück und Erfolg bei der Suche nach Kandidatinnen!

Der zweite Tag der Diözesanversammlung war ein Studientag zum Thema


„Verband im Wandel – die Zukunft wird von uns gemacht“


Vorstand und Delegierte wurden an diesem Tag nach Aussage der begleitenden Referentin
Simona Kirsch zu „Botschafterinnen in einem neuen Land.“

Frau Kirsch wusste die Frauen gut auf das Thema einzustimmen und mit ihnen einen Weg in die Zukunft zu wagen. In verschiedenen Gruppen- und Gemeinschaftsarbeiten wurden zunächst Vergangenheit und Gegenwart beleuchtet. In der Gegenwart trat die kfd symbolisch als Patientin auf, bei der die obere Hälfte aus Bundes- und Diözesanverband sich sehr vital zeigt, aber in den unteren Bereichen auf der Ortsebene die Gelenke knirschen und die Beweglichkeit aus den unterschiedlichsten Gründen zu wünschen übrig lässt. Deshalb wurde der Patientin viel Bewegung für Körper und Geist verordnet.

In einem Impulsvortrag von Frau Dr. Mareike Alscher, die per Webkonferenz aus Berlin zugeschaltet war, erfuhren die sehr interessierten Zuhörerinnen von der Forschung der Referentin zur ehrenamtlichen Arbeit von Frauen und wie Verbände sich gut für die Zukunft aufstellen können. Erstaunlich viele von Frau Alschers Erkenntnissen fanden sich dann in den Zukunftsvisionen für die nächsten zehn Jahre wieder, die die Frauen am Nachmittag erarbeitet haben. Eine Steuerungsgruppe hat jetzt die Aufgabe, bei der nächsten Diözesanversammlung realistische und umsetzbare Wege aufzuzeigen, um die kfd als großen Frauenverband so attraktiv wie möglich zu machen.

Alles in allem war es ein sehr interessanter Tag mit vielen Denkanstößen und auch einem Platz zum Träumen von einer guten Zukunft.

 

Text: Roswitha Hillen
Fotos: Rita Monz

Bericht Diözesanverband ©kfd-Diözesanverband Trier, Rita Monz
Bericht Diözesanverband ©kfd-Diözesanverband Trier, Rita Monz