Deutsche Bischofskonferenz

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Die kfd fordert anlässlich der Frühjahrsvollversammlung

Anlässlich der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz vom 23. bis 25. Februar 2021 benennen die kfd-Diözesanvorstände ihre Forderungen: #MachtLichtAn! Hier die Statements

Die katholische Kirche muss endlich ihre Verantwortung gegenüber den Opfern sexueller Gewalt wahrnehmen und darf die Täter nicht mehr länger schützen. Sie muss alles dafür tun, Licht in das Dunkel zu bringen!
Mit Blick auf die aktuelle Diskussion um die Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs wird erneut deutlich: Die kirchlichen Strukturen, die den flächendeckenden Missbrauch und die jahrzehntelange systematische Vertuschung erst möglich gemacht haben, müssen ein für alle Mal aufgebrochen und verändert werden. Unter dem Motto #MachtLichtAn fordert die kfd seit 2018 die deutschen Bischöfe auf, Licht in das Dunkel der Missbrauchsfälle zu bringen, verkrustete Machtstrukturen abzuschaffen, unabhängige Missbrauchsbeauftragte einzusetzen und die kirchliche Sexualmoral zu verändern.
Die kfd fordert von der Deutschen Bischofskonferenz konkret:

  • den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche glaubwürdig und umfassend aufzuklären,
  • von der Kirche unabhängige Missbrauchsbeauftragte als Anlaufstelle für Betroffene einzurichten,
  • den verantwortungsbewussten und befreienden Umgang mit Körperlichkeit und Sexualität in Ausbildung, Lehre und Katechese zu stärken,
  • sich für eine strukturelle Erneuerung der Kirche einzusetzen: Priester sind Diener Gottes und der Menschen und nicht durch ihre Weihe überlegen oder mächtiger.
  • Klerikal-autoritäre Machtstrukturen haben in unserer Kirche keinen Platz!

Weitere Informationen kfd-Bundesverband
Textauszug: Homepage kfd-Bundesverband (pe)
Fotocollage: kfd-Bundesverband