Münster, auch Friedensstadt, Universitätsstadt oder Fahrradstadt genannt, war Anfang Mai das Ziel von 24 Frauen aus der genannten Region.
Mit einem Morgenlob mit dem Thema „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ starteten wir gut gelaunt unsere Reise und kamen pünktlich zu einer sehr unterhaltsamen Altstadtführung an. Münster wurde offiziell 793 gegründet, gehörte im 14. Jh. zu den wichtigsten Hansestädten in Westfalen und nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde hier der Westfälische Friede geschlossen. Münster hat heute 27.3000 Einwohner und die Altstadt mit dem Dom, dem historischen Rathaus, dem Prinzipalmarkt, der St. Lambertikirche, dem Schloss, Museen und Skulpturen sowie die vielen Fahrräder hinterließen einen bleibenden Eindruck bei uns Frauen.
Über die Dreharbeiten und Hintergründe der Krimis „Tatort“ und „Wilsberg“ konnten wir am nächsten Morgen bei einem spannenden Rundgang viele interessante und lustige Details erfahren. Nachmittags besuchten wir die Benediktinerinnen auf Burg Dinklage und konnten nach einer kurzen, informativen Führung gemeinsam mit ihnen eine Vesper feiern. Erfüllt von den Erlebnissen des Tages genossen wir ein leckeres Abendessen und gute Gespräche im Hotel.
Am letzten Tag stand eines der bekanntesten westfälischen Wasserschlösser, Burg Hülshoff, Geburtsort der bekannten Dichterin Annette von Droste-Hülshoff auf unserer Agenda. Bei einem geführten Rundgang in der Burg erfuhren wir, dass sie als unverheiratete Frau gegen gesellschaftliche und familiäre Widerstände als Schriftstellerin arbeitete und damit eine unabhängige, emanzipierte Frau war. Anschließend erkundeten wir den Schlossgarten und beendeten unseren Besuch in der Gastronomie der Burg.
Mit dem Abendlob „Hoffnung säen“ ließen wir unsere Fahrt ausklingen und jede Teilnehmerin erhielt eine Kerze „Pilger der Hoffnung“ sowie ein kfd-Samentütchen „Mit uns blühst du auf“ als Erinnerung an eine wunderbare, harmonische Reise.
Text: Therese Härig
Fotos: privat



