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Die Synode des Bistums Trier soll Praxis werden

Synode im Bistum Trier

Die Umsetzung der Synodenbeschlüsse hatte im Herbst 2016 begonnen. Davon erfahren wir wenig, wenn wir uns nicht auf die Suche machen. Wir müssen selbst tätig werden und dürfen nicht warten, dass sich etwas verändert oder mit uns geschieht!
Als Diözesanverband haben wir „angeklopft“ im Synodenbüro, darauf aufmerksam gemacht, mitgestalten zu wollen und zu können. Doch wichtiger ist es, dass wir als einzelne kfd-Frauen und als kfd-Gruppen mutig weitergehen.

Das Abschlusspapier heißt: „herausgerufen – Schritte in die Zukunft wagen.“ Das müssen wir wörtlich nehmen. Wir sind herausgerufen aus dem, was wir gewohnt waren, aus der Komfortzone, die beim genauen Hinschauen an vielen Stellen schmilzt. Es nützt nichts, darüber zu klagen, dass weniger Menschen in die Kirche kommen, dass es weniger Haupt- und Ehrenamtliche gibt, dass sich weniger Christinnen für unsere Arbeit interessieren.

Nur uns selbst können wir ändern, unsere Haltung, unser Engagement. Das ist in der Umsetzung der Synodenbeschlüsse gefordert: „wechsle die Perspektive; ändere Haltung und Kultur; handle neu, indem du zu den Menschen hingehst, die Vielfalt der Menschen und ihre Teilhabe an der Kirche als Geschenk Gottes annimmst, den Glauben überall bezeugst, neue Formen der Gemeinschaft vor Ort schaffst, Verantwortung übernimmst und teilst, anerkennst, wie Menschen in vielfältigen Beziehungen leben“. Das mag schwierig klingen, aber jede von uns kann dazu beitragen!

Wenn es heißt „zu den Menschen hingehen“, haben wir mit diesem Handeln in den letzten Jahren Positives erfahren. Unsere vielen Helferinnen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagiert haben, sind bereichert worden durch Begegnungen und Kennenlernen anderer Frauen. Die neuen kfd-Mitglieder, die wir mit der Mitgliederwerbekampagne gewonnen haben, im direkten Zugehen auf die Frauen, sind ein gutes Beispiel.

„Die Vielfalt der Menschen und ihre Teilhabe an der Kirche als Geschenk Gottes annehmen“ gelingt uns oft, wenn wir unsere Gottesdienste gestalten, uns begeistern und bereichern lassen, z. B. durch Weltgebetstage und die Frauen aus diesen Ländern. Auch wenn wir uns einlassen auf neue Spenden-Projekte und die Menschen, denen wir so näher kommen, entstehen Freundschaften, die ein Geschenk Gottes sind.

„Den Glauben bezeugen“, nicht nur im Kirchenraum oder zuhause, das erfordert Mut, aber es lässt uns auch wachsen. Wenn ich über meinen Glauben spreche, denke ich neu darüber nach, erfahre Zuspruch oder komme mit denen ins Gespräch, die anderer Meinung sind.
„Neue Formen der Gemeinschaft vor Ort schaffen“ das können wir mit unseren kfd-Gruppen, wenn wir uns als Basisgemeinschaft sehen mit allem, was wir schon tun und mit dem, was wir in Gemeinschaft entwickeln können. Wir sind ein guter Teil des Netzwerkes, aus dem die zukünftige Pfarrei bestehen wird. Wir sind ein vertrauter, verlässlicher Teil für unsere Frauen und haben durch den Verband einen guten Halt.

Wenn wir uns alle bewusst machen, dass wir als getaufte und gefirmte Christinnen Fähigkeiten und Gaben vom Geist Gottes geschenkt bekamen, dann müssen wir damit Verantwortung am kirchlichen Leben übernehmen, jede mit der Begabung, die ihr gegeben ist! Und gemeinsam im Verband wird es uns gelingen, „Aufgaben in eigener Verantwortung zu gestalten und neue, attraktive Tätigkeitsfelder zu erschließen und das gemeinsame Priestertum aller Getauften sichtbar zu machen“, wie es im Synodenpapier heißt.

Text: Ulrike Hoffmann, Synodale und kfd-Diözesanvorstandsmitglied

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"heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen"

Drei Angebote zur Ermutigung mit Ulrike Hoffmann und Ilse Diewald, Synodale und Petra Löwenbrück, kfd-Diözesanvorstand

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