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September 2018

1988 - 1998

Akzente‘93: „Der Hoffnung Namen geben – das Leben weiten“

Broschüre: Der hoffnung Namen gebenDie 90er Jahre waren eine Zeit tiefgreifender Veränderungen bei uns in Deutschland und in ganz Europa durch den Fall der Grenzen und Mauern zwischen Ost und West, durch die Wiedervereinigung und die Annäherung unterschiedlichster Wirtschafts- und Wertesysteme.
Die kfd fühlte sich herausgefordert, zu den wichtigen Fragen der Zeit Stellung zu beziehen. In Akzente´93: „Der Hoffnung Namen geben – das Leben weiten“, fordern die Delegierten der Bundesversammlung unter anderem die gerechte Teilhabe von Frauen an Leitung, die unterschiedlichen Lebensformen von Frauen zu achten sowie sexuelle Gewalt an Frauen und Kindern zu überwinden. Diese Forderungen sind bis heute aktuell geblieben. In den Leitlinien von 1999 wurden sie wieder aufgegriffen und erweitert.

Hier eine kleine Auswahl weiterer Meilensteine für Frauen, die auf den Einfluss der kfd in dieser Zeit zurückgehen: Die Anerkennung von Erziehungszeiten in der Rente (1992), Mädchen dürfen Ministrantinnen werden (1994), die kfd wird Mitglied im Netzwerk Diakonat der Frau (1996).

Der kfd-Diözesanverband als Mitglied dieses großen und starken Netzwerkes der kfd hat in diesen Jahren diese Positionen auf den unterschiedlichen Ebenen diskutiert. Besonders der Regionalebene fiel es zu, die Themen des Verbandes an die Dekanate und Pfarrgruppen weiterzugeben, zu vermitteln zwischen Pfarr-, Dekanatsebene und dem Diözesanverband. Durch die Einrichtung von Sachausschüssen konnten die vielfältigen Frage- und Aufgabenstellungen auf vielen Schultern verteilt werden.

Die Teamarbeit wurde immer mehr in den Blick gerückt, um Frauen in der Erwerbsarbeit eine Vorstandstätigkeit zu ermöglichen. Schulungsmaßnahmen dazu fanden statt. Angesichts von veränderten Familien- und Rollenbildern ging es darum, die Zukunft des Verbandes zu sichern.

Für mich persönlich waren die 90er Jahre ebenfalls von Bedeutung. Ich wurde 1993 als kfd-Mitglied aufgenommen. Freundlich eingeladen von Margret, die eines Tages vor unserer Tür stand und mich fragte, ob ich nicht Mitglied der kfd werden wolle. Ich bin ihr bis heute dankbar dafür und fühle mich seitdem verbunden mit ihr, mit „meiner“ kfd in Rheinbrohl und den anderen, im Laufe der Jahre dazugekommenen Netzwerken innerhalb unserer kfd in der Diözese Trier. Sie haben mir geholfen, ein Stück Heimat zu bewahren in allen Veränderungen unserer Zeit.

Klara Johanns - Mahlert

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