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Oktober 2018

1998 - 2008

Achtes Jahrzehnt mit Millenniumwechsel und
Einführung der namentlichen Mitgliedschaft für den Diözesanverband Trier

MitgliedsausweiseDieses Jahrzehnt hatte es in sich, viele Veränderungen prägten diesen Zeitraum und vieles befand sich im Umbruch und in Bewegung. Mit einigen Neuerungen hieß es dann auch für den kfd-Diözesanverband mit Fortschritt in ein neues Jahrtausend:

Rasend schnell entwickelte sich die Digitalisierung, und neue Medien entstanden, die sich der kfd-Diözesanverband zunutzen machte. So hatte das Fax so gut wie ausgedient und wurde von der E-Mail abgelöst, eine eigene Homepage wurde eingerichtet, und mit den heutigen Sozialen Netzwerken ermöglicht sich der Verband einen ständigen und direkten Kontakt zu den Mitgliedern und einen schnellen und umfangreichen Informationsfluss.

Nicht nur das Millennium wechselte, sondern auch im Verband gab es einige Wechsel.
2002 wurde der kfd-Diözesanverband Trier e. V. gegründet. Hintergrund war die Ausgliederung des Verbandes aus dem Generalvikariat. Reinhild Thomas, in Personalunion Leiterin der Abteilung Frauenseelsorge im Bistum Trier und Diözesanreferentin der kfd, wechselte ihre Stelle. Die Bistumsleitung forderte die kfd auf, ihre Geschäfte eigenständig zu führen und ihre Mitglieder zu verwalten, die Personalanstellung zu übernehmen und eine eigene Geschäftsstelle einzurichten. Verbunden damit war die Einführung der namentlichen Mitgliedschaft mit gleichzeitiger Einführung des Mitgliedsausweises.
So gab es einen Stabwechsel in der Geschäftsführung:
Reinhild Thomas übergab an Petra Erbrath, Christel Kerpen-Reis trat die Nachfolge von Karin Petto-Kreis an und mit der Einstellung von Wilma Gonder war das Trio der Geschäftsstelle, wie wir es heute kennen, komplett.
Ingrid Müller wurde 2002 als erste e. V. Vorsitzende des kfd-Diözesanverbandes Trier e. V. gewählt. Mit Hedi Pelletier wurde 2007 erstmals auch eine Frau als Geistliche Begleiterin auf Diözesanebene gewählt. Zusammen mit Dr. Martin Lörsch bildete sie das erste „Tandem“ in der Geistlichen Begleitung.

In diesen Zeitraum viel auch die Gründung des Arbeitskreises „Frauen stärken – Gewalt überwinden“, das 75-jährige Verbandsjubiläum mit seinen vielseitigen und über einen großen Zeitraum angelegten Veranstaltungen, das erste Frauenforum, der Kirchengarten im Rahmen der Landesgartenschau in Trier mit dem Kunstprojekt der kfd „Lebensstühle“ und noch vieles andere mehr.

Der Streifzug durch dieses Jahrzehnt mit all seinen Veränderungen hat mir wieder einmal bestätigt, dass Veränderungen und „Neues“ immer auch Weiterentwicklung und Chancen bedeuten. Mut, Entschlossenheit und in Bewegung bleiben zahlen sich immer aus und lassen Stillstand und Unsicherheiten erst gar nicht zu.

Wie schon Ludwig Börne sagt: „In einem wankenden Schiff fällt um, wer stillsteht und sich nicht bewegt.“

Rita Ney