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November 2018

2008 – 2018

<< Im Neuen liegt eine Radikalität, die nicht dem Alten, bisher Bekannten verhaftet bleibt, sondern sich mit Mut und Weite neuen Perspektiven stellt. >>

Abschlussdokument der Synode, Bistum Trier


Frauen.Macht.ZukunftZehn Jahre, die im Bistum Trier und somit auch in der kfd geprägt waren von Verunsicherung und Verlustängsten. Das Bistum strebte einen großen Sparprozess und einen Strukturwandel an. Im ersten Schritt wurden die Bistumsdekanate vergrößert und im zweiten Schritt wurde, mit Abschluss der Bistumssynode, beschlossen, die örtlichen Pfarreien/-gemeinschaften neu zu strukturieren.
Für die kfd, die traditionell eine starke Bindung an die Bistumsstruktur pflegt, bleibt dies nicht ohne Folgen. Aktuell gibt es ca. 400 örtliche kfd-Gemeinschaften. Unser Verband ist nicht an die Strukturen und Fusionen des Bistums gebunden. Daraus ergeben sich aber sehr praktische, drängende Fragen: Wo finden unsere Gruppen noch Heimat, Räume und Treffpunkte, wenn ihnen die Pfarrheime und Kirchen geschlossen werden? Die Synode fordert „Die Vielfalt der Menschen und ihre Teilhabe an der Kirche als Geschenk Gottes annehmen: Förderung von Basisgemeinschaften.“
Ist „eine Basisgemeinschaft“ der neue Platz für die örtlichen kfd-Gemeinschaften im Bistum?

DVL-Netze künpfenEs war ein langer Weg, die erfolgreiche (Netzwerk)Arbeit der neun kfd-Regionen aufzugeben und die kfd-Dekanate stärker in diese und die diözesane Arbeit einzubinden. Auch hier hat der Verband einen eigenen Weg gewählt: Kein kfd-Dekanat wurde verpflichtet, sich der Bistumsstruktur anzupassen, deshalb gibt es in der kfd auch noch 37 kfd-Dekanate. Die Zusammenarbeit mit dem Diözesanvorstand wurde intensiviert. Der Delegiertenschlüssel zur Diözesanversammlung wurde angepasst und die Diözesanausschüsse finden dezentral in den Visitationsbezirken statt. Viele Fortbildungsangebote werden in Zusammenarbeit von kfd-Dekanat und Diözesanvorstand angeboten. Ziel ist es, möglichst praktikable Strukturen und interessante Fortbildungsangebote für die ehrenamtliche Arbeit zu entwickeln.

Die Fragen der nächsten Jahre sind: Wie können die kfd-Vorstände und Teams als Garanten für eine funktionierende Gemeinschaft von Frauen für Frauen lebensfähig bleiben:

>    bei sich verändernden Strukturen mit weniger Unterstützung durch hauptamtliche Seelsorgerinnen?

>    bei klar begrenztem ehrenamtlichen Engagement und sinkender Bereitschaft, Aufgaben in der Leitung einer örtlichen Gemeinschaft oder im kfd-Dekanat anzunehmen?

>    die traditionelle, liebgewordenen kfd-Aufgabenfelder weiterzuführen?

>    den Mut haben „alte Zöpfe“ abzuschneiden um Platz zu machen für „Neues“ oder „Weniger“?

Die kfd im Bistum ist mit aktuell ca. 28.000 Mitgliedern immer noch der stärkste Verband im Bistum und bundesweit mit ca. 500.000 Mitgliedern der größte Katholische Frauenverband in Deutschland. Hier zeigt die Mitgliederwerbekampagne des Bundesverbandes Frauen.Macht.Zukunft. Wirkung. Auch im Bistum Trier konnten viele neue Mitglieder geworben werden. Noch wichtiger ist, dass alle Mitglieder, insbesondere die „Leitungsfrauen“, die Inhalte und Ziele des Verbandes kennen.
Wir brauchen Frauen, die für den Verband mit ganzem Herzen „brennen“ – kfd-Botschafterinnen.

Oder in den Worten der Bistumssynode:
"Nur da, wo Menschen Gottes Geist atmen, kann der Lebensfunke von Kirche entfacht werden."

Petra Erbrath

 

 

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