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Mai 2018

1958 - 1968

Bildungsarbeit und Mitgliederwerbung

Teilnehmerinnen, Frauenwallfahrt 1959

Vietnamkrieg – Friedensmärsche – Pille – Mauerbau – Mini Mode – Studentenunruhen
1958 hat der Verband 84.000 Mitglieder. Der Schwerpunkt liegt nun in der Bildungsarbeit auf allen Ebenen des Verbandes. Bei Multiplikatorinnen- Schulungen wird die neue Methode „soziale Gruppenarbeit“ eingeführt. In den Mütterschulen, aus denen später die Familienbildungsstätten entstehen, werden Mütter und später auch Väter weitergebildet, Seelsorge angeboten und praktische Hilfestellungen für den Alltag vermittelt. Die Bildungsarbeit hatte das Ziel, Frauen zu befähigen, mehr gesellschaftliche und politische Verantwortung zu übernehmen. Die Formulierung einzelner Themen zielte konkret auf mehr Mitwirkung von Frauen in Kirche und Gesellschaft.

Die Heilig-Rock-Wallfahrt 1959 hatte großen Zuspruch bei den kfd-Frauen gefunden. Der Diözesanvorstand fühlte sich gestärkt und ermuntert, neue Arbeitsformen einzuführen. Eine jährliche Arbeitstagung im Herbst, ebenso wie Dekanats- und Regionaltage wurden initiiert und die Strukturen modernisiert. Es galt, die Anregungen und Neuerungsvorschläge des Zentralverbandes (heute Bundesverband) zu bearbeiten.

In diesem Jahrzehnt erfolgten auch die Gründung der Gemeinschaft Berufstätiger Frauen, sowie der Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen und die Auseinandersetzung mit der Rolle der Hausfrauen in der Gesellschaft.

Mitgliederwerbung war ebenso ein Thema wie heute. Bei einer Mitgliederversammlung 1963 in der Pfarrei Wolfersweiler wurde über Sinn und Aufgabe der Frauengemeinschaft referiert. Im Anschluss an die Versammlung gingen die Helferinnen von Haus zu Haus und konnten 145 Frauen für die kfd gewinnen.

Die kfd war auch vor 50 Jahren eine lebendige Gemeinschaft, die auf die Zeichen der Zeit achtete und ihre Mitglieder mit ihren Anliegen im Blick hatte. An vielen Stellen hat sich die Gesellschaft weiterentwickelt, aber eben nicht an allen. Es bleibt für uns heute und für die Zukunft noch viel zu tun. Als Mitglied der kfd ist mir da nicht bange. Die kfd ist mit ihren Themen auch heute nah an der Lebenswirklichkeit von Frauen und als großer Frauenverband Anwältin für Frauen in Kirche und Gesellschaft.

Text:Margot Klein

 

 

 

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