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April 2018

1948 –1958 Aufbruch

                         AUFBRUCHSSTIMMUNG                   

Du Gott des Weges segne uns
sei du der Traum
der Sehnsucht zeugt
sei du die Kraft
die die Entscheidung trifft
sei du das Vertrauen
das sich stellt
Du Gott des Weges segne den Aufbruch

                                                           Andrea Schwarz                                                                    

AUFBRUCHSSTIMMUNG IN DÜSSELDORF

Bereits sechs Jahre nach Kriegsende erfolgte 1951 die Wiedergründung des heutigen Bundesverbandes unter dem Namen „Zentralverband der katholischen Frauen- und Müttergemeinschaften“. 1954 wurde die Verbandszentrale in Düsseldorf, Prinz-Georg-Straße 44, erneut eingeweiht.

AUFBRUCHSSTIMMUNG IM BISTUM TRIER

Die Neugründung des Diözesanverbandes der katholischen Frauen- und Müttervereine im Bistum lässt sich nicht mehr genau beziffern. Im November 1952 wurden die neuen Satzungen der katholischen Frauen- und Müttervereine für das Bistum Trier für die Pfarrebene und die Diözesanebene vom Bischof Matthias genehmigt. Ein deutliches Signal für den Aufbau.

Wie vor dem Krieg sind die Frauen- und Müttergemeinschaften längst wieder das belebende Element in den Pfarreien geworden und nicht zuletzt die Triebfeder für vielfältige wohltätige Arbeiten.

„Immer neue Aufgaben kamen auf uns zu. So wurden für Missionen, Behinderten Heime, Flüchtlinge und für hilfsbedürftige, kranke Menschen Sach- und Geldspenden gesammelt und verschickt. Sammlungen, wie für Müttergenesungswerk und Caritas wurden von den Helferinnen durchgeführt.“ (1954, Auszug aus der Chronik der Frauengemeinschaft Ohlenberg). Es wird auch von Schulungen für die Mitarbeiterinnen, Einkehrtagen und vom allzeit beliebten Mütterkaffee berichtet.

Nach 10 Jahren Tätigkeit unter schwersten Lebens- und Arbeitsbedingungen der ersten Nachkriegsjahre, nach dem arbeitsreichen Neuaufbau der Bildungsarbeit in den Frauen- und Müttergemeinschaften ging Jenny Bachem 1957 in den Ruhestand.

Gertrud Hogen 2. v. l. Bistumstag Saarbrücken 1958

Am 1. November 1957 übernahm Gertrud Hogen die Stelle der Referentin für Frauenseelsorge. Mit ihrer Unterstützung kehrte der kfd-Diözesanverband der katholischen Frauen- und Müttervereine endgültig zurück. Im Jubiläumsjahr 1958, eine Feier gab es nicht, wird ein neuer Vorstand gewählt. Margit Johann, bereits 1957 zur kommissarischen Vorsitzenden gewählt, übernimmt den Vorsitz. Ihr standen zur Seite Paula Bengel, Irmgard Hoffmann, Gertrud Hogen, Anna Holz, Luise Rothenstein und Annelotte Rüdel. Der kfd-Diözesanverband hatte nach dreißig Jahren und trotz sechs Kriegsjahren schon wieder 84.000 Mitglieder.

LEIDENSCHAFTLICH GLAUBEN UND LEBEN.

Ich bin dankbar für die Wegbereiterinnen dieser unglaublich schweren Jahre, die ihre Hände nicht in den Schoß gelegt haben, sondern das angepackt haben, was ihnen am Herzen lag.

Text: Rita Monz

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