Maifeld-Untermosel

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Kreativ und solidarisch für Frauen weltweit

Seit 130 Jahren spannt sich am ersten Freitag im März eine Gebetskette um den Globus, die man wohl zu Recht als größte Frauenbewegung der Welt bezeichnen kann und die das Motto umsetzt "informiert beten und handeln". Der Weltgebetstag verbindet christlichen Glauben und Handeln für eine gerechtere Welt. Hunderttausende von Frauen beteiligen sich allein in Deutschland daran. Auch auf dem Maifeld haben zwölf Frauen in mehreren Treffen einen Gottesdienst zu dieser ökumenischen Solidaritätsaktion vorbereitet. 

England, Wales und Nordirland standen dieses Jahr im Mittelpunkt des Weltgebetstags. „Zukunftsplan: Hoffnung!“ lautete das Motto der Frauen aus England, Wales und Nordirland. Nach der Bibel sagt Gott durch den Propheten Jeremia seinem Volk in der babylonischen Verbannung seine Unterstützung zu.

Welche Hoffnung haben wir selbst für die Zukunft? Was ist Gottes Plan mit uns? Was trägt uns? Für jede Teilnehmerin lag ein kleines Papierschiff bereit, um mit eigenen Hoffnungsworten beschriftet zu werden. Für die Projektarbeit im Weltgebetstag kamen im Gottesdienst in der Kirche Polch 500 Euro zusammen.

Text und Foto: Marieluise Pree