Kirchen

|   Dekanat

Die erste Dekanatssitzung nach langer Zeit

Niederfischbach – Erstmalig wieder in Präsenz fand die Dekanatsversammlung der kfd im Dekanat Kirchen im Pfarrsaal in Niederfischbach statt. Trotz „Corona-Bedingungen“ freuten sich die Vertreterinnen der kfd-Ortsgruppen aus Wehbach-Wingendorf, Kirchen, Bruche, Wallmenroth, Herdorf, Gebhardshain, Nauroth, Rosenheim, Brachbach und Niederfischbach, sich zu treffen und sich nicht nur über den Bildschirm austauschen zu können und dankten der kfd Niederfischbach für ihre Gastfreundschaft.

Zum Austausch hatten die Frauen des Dekanatsvorstands, auf Anregung aus der Orts-kfd Herdorf, die Hebamme Sarah Fereg eingeladen, die anschaulich aus ihrem Arbeitsalltag berichtete, wie sich die viel zu knappe „Hebammenversorgung“ in unserer Gegend auswirkt, was es für die Frauen in der Geburtsvorsorge, während der Geburt und in der Nachsorge bedeutet und welche Konsequenzen dies auch für die Hebammen und deren Berufs-Nachwuchs hat. Es fand ein angeregtes Gespräch statt und es wurde deutlich, dass die Forderung des kfd-Diözesanverbandes nach einer wohnortnahen, verlässlichen, sicheren Geburtshilfe als gesamtgesellschaftliche Aufgabe absolut zu unterstützen ist. Die Geburtshilfe darf nicht, so sieht es der katholische Frauenverband, vorherrschend unter wirtschaftlichen Aspekten betrieben werden. Dies auch bei den politisch Verantwortlichen immer wieder einzubringen, ist eine wichtige Aufgabe.

Die kfd im Diözesanverband Trier hatte bereits 2019 eine Babysöckchen-Strickaktion ins Leben gerufen. Damit machte sie unter dem Titel „Ein guter Start für kleine Füße“ auf die problematische Situation der Geburtshilfe in Deutschland aufmerksam und sammelte auch im Dekanat Kirchen Unterschriften. Selbstgestrickte kleine Söckchen überreichten daher auch als Dankeschön für ihr Kommen die Frauen aus dem Dekanatsteam an Frau Fereg. Sie bedankte sich ebenfalls und regte an, dass neben Söckchen auch kleine Stulpen für Hände und Füße der Säuglinge eine gute Idee seien.

Außerdem wurde in der Dekanatsversammlung Hildegard Mollenhauer aus Kirchen als langjähriges Dekanats-Vorstandmitglied verabschiedet. Erfreulicherweise konnte jedoch Maria Otterbach aus Niederfischbach für das Dekanatsteam dazugewonnen und per Wahl bestätigt werden.

Ebenfalls in der Versammlung beschlossen werden konnte eine weitere Spende für die Betroffenen der Flutkatastrophe, zu denen die kfd-Frauen teilweise persönlichen Kontakt durch die Verbandsarbeit haben, so dass die kfd mittlerweile 2000 Euro spenden konnte.
Die Ortsgruppen berichteten darüber hinaus über geplante Veranstaltungen und anstehende Mitgliederversammlungen mit Neuwahlen. Zu den jeweiligen Angeboten sind immer auch interessierte aus den anderen Ortsgruppen und natürlich darüber hinaus interessierte Frauen herzlich eingeladen. Die nächste Dekanatsversammlung, in der es dann auch die neuesten Informationen von der Diözesanversammlung im September gibt, findet am 2. November in Herdorf statt.

 

Fotos: Privat, Dekanat Kirchen

kfd-Dekanatssitzung Kirchen
Annemarie Rosenbauer (1. v. links), Sabine Dickhausen (2. v. rechts) und Rita Blickheuser (rechts) überreichen Sarah Fereg (2. v. links) Blumen und Babysöckchen zum Dank.
kfd-Dekanatssitzung Kirchen
Sabine Dickhausen (links) verabschiedet im Namen aller Dekanatsfrauen Hildegard Mollenhauer, dankt ihr für ihre langjährige Mitarbeit und wünscht ihr für ihren persönlichen Neuanfang alles Gute und Gottes Segen.
kfd-Dekanatssitzung Kirchen
Annemarie Rosenbauer (rechts) heißt Maria Otterbach im Team willkommen und drückt ihre Freude über die künftige Zusammenarbeit aus.