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    Kirchen

    Mai-Andacht der kfd St. Michael, Kirchen

    Altar mit weißem Tuch, Kerzen, Blumengestecken und Getreidebündeln in einer kleinen Kapelle mit Marienstatue, Kruzifix und buntem Glasfenster.

    Die Kapelle im Haus Marienberge, Elkhausen.

    Detailaufnahme der Schutzmantel-Madonna-Darstellung von Mia Geimer-Stangier und Ruth Adams.

    Mehrere Personen sitzen an zwei Tischen in einem hellen Raum und trinken Kaffee.

    Zur einer Mai-Andacht in der Kapelle im Haus Marienberge Elkhausen trafen sich kürzlich die Frauen der kfd St. Michael, Kirchen. Im Mittelpunkt der Andacht stand die Schutzmantel-Madonna.

    Seit Jahrhunderten wenden sich Christen und Christinnen an diese symbolhafte Darstellung er Gottesmutter. In der Kunst taucht das Motiv dieser Darstellung im Mittelalter auf. Es nimmt Bezug auf das damals gültige Gesetz, das es verfolgten Personen erlaubte, unter den Mantel oder Schleier einer hochgestellten Dame zu flüchten und so Asyl und Schutz zu erhalten. Bei einer Bildmeditation, bei der eine Grafik die Schutzmantel-Madonna der Künstlerinnen Mia Geimer-Stangier und Ruth Adams darstellt, überlegten sich die Frauen verschiedene Aspekte. Zum Beispiel der Mantel Mariens, der eine Gruppe von Menschen umhüllt; oder eine Gruppe Menschen unterschiedlicher Hautfarbe und Alters halten zusammen als Symbol einer großen Familie. Marias Mantel umfängt auch die grüne Natur; Tiere, eine Taube als Friedenszeichen. Wie eine schützende Höhle ist der blaue Mantel dargestellt.

    „Hier kann man sicher leben. Das Bild vermittelt einen Eindruck von Geborgenheit, einen Raum des Vertrauens“, sagt kfd-Teamleiterin Gabriele Hambürger. „Maria macht uns Mut. Wir dürfen durch die Zusage Gottes an einer besseren Welt mitarbeiten“, führt Hambürger weiter aus.

    Vorbereitet hatte die ansprechende Mai-Andacht die geistliche Begleiterin der kfd St. Michael Kirchen, Rita Münzel. Auf der Orgel begleitete Georg Rieth, Leiter des Hauses Marienberge, die gesungenen Marienlieder. Bei anschließendem Kaffee und Kuchen gab es einen regen Gedanken- und Gesprächsaustausch.


    Text & Bilder: Martina Lietzau