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    Neuwied

    „Meine erweiterte Patientenverfügung“ Großes Interesse am kfd St. Bonifatius-Themenabend in Niederbieber

    Mehrere ältere Personen sitzen an Tischen mit Tischdecken und Blumen in einem Veranstaltungsraum, zwei Frauen stehen vorne, eine hält einen Blumenstrauß, ein Beamer steht auf einem Rollwagen in der Mitte des Raums.

    Roswtiha Greiwe dankt Referentin Mechtilde Neuendorff für ihren interessanten und erkenntnisreichen Vortrag.

    März 2026 – Mit dem Zitat „Wofür es sich lohnt zu Leben!“ begrüßte Roswitha Greiwe die Teilnehmer. Mit einem Glas Sekt wurde auf „das Leben“ angestoßen sowie erwartungsvoll in den Abend gestartet.

    Zu Beginn ihres Vortrages machte Mechtilde Neuendorff – Seelsorgerin im Heinrich-Haus und Beraterin für Gesundheitliche Versorgungsplanung – allen bewusst, dass das Thema Vorsorgeverfügung, Patientenvollmacht und Betreuungsverfügung ein weitreichendes Spektrum umfasst und jeden etwas angeht. Also jede:r, ob 18 oder 98, sollte sich Gedanken machen und seinen Willen festhalten.

    „Was ist der Unterschied zwischen diesen Begriffen? Welche Folgen hat eine Verfügung oder Vollmacht? Was genau kann ich festlegen? Was kann ich selbst bestimmen, wenn es um meinen letzten Lebensabschnitt geht?“ Über diese Fragen konnte Frau Neuendorff professionell und gekonnt informieren.

    Es ist wichtig, rechtzeitig festzulegen, wer einen wie vertritt. Das betrifft alle Angelegenheiten des Lebens, auch die Einwilligung in medizinische und hygienische Behandlungen, in ethischer als auch in religiöser Sicht. Gerade die Verbindung aller rechtlichen Aspekte ergab einen erweiterten Blick auf die Thematik.

    Durch die aktive Teilnahme der Besucher:innen war es ein gelungener kfd-Abend mit dem Fazit: Eine rechtzeitige und gute Vorsorge ist wichtig. Wenn alles geregelt ist, kann man ganz beruhigt sein und entspannt in die Zukunft schauen.


    Text und Bilder/Collage: Roswitha Greiwe