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01.12.2018 00:00 Alter: 50 days

kfd-Dekanat Maifeld-Untermosel: Ökumenischer Gottesdienst zum internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Solidarität wurde sichtbar


Solidarität wurde sichtbar 

Ökumenischer Gottesdienst und Austausch „Nein zu Gewalt gegen Frauen!“

Eine nach der anderen kommt nach vorne, legt ein selbst gestaltetes Puzzleteil auf einer großen Plakatwand ab. Diese füllt sich, wird bunter, lebendiger und vielfältiger. Schließlich ist der Satz zu erkennen: „Sagen was ist, verändert die Welt!“. 

Rund 50 Frauen trafen sich anlässlich des internationalen Gedenktages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen zum ökumenischen Gottesdienst, um die Aufmerksamkeit gegenüber Gewalt an Frauen und Mädchen zu schärfen und ins Gebet zu nehmen. Der Gedenktag am 25. November dient dazu, jedes Jahr neu die Einhaltung der Menschenrechte zu thematisieren, Unrecht zur Sprache zu bringen und Mut zu machen, sich gegen jegliche Form der Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen zu wehren. 

Der Gottesdienst war geprägt von eindrücklichen Erfahrungsberichten und Gebeten. Die Band, „Schokoladensaite“, selbst drei junge Frauen, haben mit ihren kraftvollen, teils selbstgeschriebenen Songs zu einer dichten Atmosphäre beigetragen. Im Zentrum des Gottesdienstes stand das Plakat, welches die Solidarität von so vielen Frauengruppierungen aus der Region sichtbar machte. Im Vorfeld hatten die Organisatorinnen Puzzleteile an unterschiedlichste Frauen- und Mädchengruppen der Region versandt. Das Gesamtbild des Puzzles zeigt ein Zitat der Philosophin Hannah Arendt „Sagen was ist, verändert die Welt“. Es beschreibt, was wir selbst tun können: Übergriffige Aussagen benennen. Sich auch in unangenehmen Situationen dazu äußern. Über erfahrene Gewalt reden. Dazu braucht es viel Mut, geduldige Zuhörerinnen und Schutzräume. Für viele kann das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ so ein wichtiges Angebot sein. Es ist kostenlos, jederzeit und in verschiedenen Sprachen unter 08000 116 016 zu erreichen. Auch männliche Opfer von partnerschaftlicher Gewalt können dieses Angebot nutzen. hilfetelefon.de/ 

Auf die unterschiedlichsten Hilfsangebote machte das Vorbereitungsteam, evangelische und katholische Frauen aus der Region Maifeld-Untermosel, aufmerksam und zeigte: Wir Frauen und Mädchen sind nicht alleine. Wir halten zusammen! Das hat die spätere Diskussionsrunde und Stimmung der Besucherinnen bestätigt. „Es tut unglaublich gut, Frauensolidarität zu spüren und miteinander über Sorgen und Beängstigendes, aber auch über Schönes und Bestärkendes ins Gespräch zu kommen. Darum war für mich der Abend sehr wertvoll“, meinte eine Teilnehmerin zum Abschluss. Der Vorbereitungskreis dankt allen, die sich an der Solidaritätsaktion beteiligt haben. 

 

Folgende Frauen(gruppen) haben die Aktion unterstützt

 

Mädchen und Teamerinnen aus der Konfirmationsgruppe der evangelischen Kirchengemeinde Winningen, Weinhex Jaqueline Krause aus Winningen, Klasse 4 der Grundschule Winningen, Weinkönigin Julia Richter aus Winningen, Weinmajestäten Lehmen: Weinkönigin Nina I und Weinprinzessin Katharina, Dieblicher Weinkönigin Michelle I mit Prinzessinnen Eva und Pia, Kreativtreff „Nadel und Faden“ aus Winningen, Frauenabend Winningen, Oberfeller Weinkönigin, kfd Metternich, Kinderkirche Polch, Projektchor Maifeld-Untermosel, Münstermaifelder Frauen mit Stadtbürgermeisterin Claudia Schneider, Café Grenzenlos Polch, Strickgruppe Rüber, Ortsgemeinde Rüber mit Ortsbürgermeisterin Karin Butter, kfd Rüber, kfd Welling, kfd Ochtendung, kfd Hatzenport, Evangelische Frauenhilfe auf dem Maifeld, Winninger Möhnen Immerflott e.V., kfd Lonnig, kfd Nörtershausen, kfd Löf, kfd Mörz, Landfrauenverband Mayen-Koblenz, Schülerinnen der IGS Maifeld 9a und 9b mit Schulsozialarbeiterin Gertrud Berressem, Ortsbürgermeisterin Ochtendung Rita Hirsch, SeelsorgerInnen im Dekanat Maifeld-Untermosel, Wein-Majestäten Kobern-Gondorf 2017/2018, Schülerinnen der 8E der Albert-Schweitzer-Realschule plus Mayen, Schülerinnen der 9d der Realschule plus Untermosel, Spiritual-Cor, Chor „Erdentöne-Himmelsklang“, Tashina und weitere Enkel, Mitarbeiterkreis im Konfirmandenunterricht Polch, kfd Polch, Strickkreis der kfd Polch.

Ein Bild entsteht

 

Solidaritätsgottesdienst

 

 

Text u. Foto: Elisabeth Zenner und Helene Gersabeck  


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