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18.06.2020 17:41 Alter: 95 days

Aktuelle Nachrichten aus Indien-Anaiyeri und Dank für die schnelle Corona Hilfe erreichte die kfd-Geschäftsstelle.

Insgesamt konnte die kfd 2.523,52 Euro für die Unterstützung mit Lebensmittelpaketen an die Mitarbeiter*innen der Geburtshilfestation (MHC) überweisen.


Lebensmittelverteilung im MHC
Dr. Annie, Ärztin und Anbarasu, Mitarbeiter im MHC im Gespräch
mit Mütter und Kinder zu den Hygieneschutzmaßnahmen, die
Kreidekreise markieren den Abstand - soziale Distanz.

Trier, Anaiyeri, 17. Juni 2020 - Die gute Nachricht, bisher wurden noch keine COVID-19-Fälle im Umfeld des MHC – Medical Health Zentrums (Geburtshilfestation) gemeldet. Die Not ist aber groß, weil die Ausgangssperren bis zum 30. Juni 2020 verlängert wurden. Das bedeutet, dass die Tagelöhner*innen auch weiterhin nicht zur Arbeit kommen u.a., weil die Busse nicht fahren und den Familien somit das Einkommen fehlt. Die Schulen und Hochschulen sind noch nicht geöffnet. Die indische Regierung plant eine Öffnung ab August 2020, das ist aber nicht sicher.
Anbarasu, von der PMD-MHC schreibt uns „das COVID-19 Nahrungsmittelhilfeprogramm war großartig und erfolgreich, die Begünstigten freuten sich sehr über die Lebensmittelpakete. Trotzdem gibt es noch einige Dorfbewohner die keine Lebensmittelpakete erhalten haben, weil die vorhandenen Mittel nicht für alle Haushalte reichten.“


Weitergabe der Lebensmittelpakete v. li.:
Dr. Annie, Anbarasu, junge Mutter mit Kind.

Als erste wurden die Familien mit Schwangeren, Mütter und alte Frauen sowie kleinen Kinder versorgt. Die Krankenschwestern des MHC haben gute Kontakte in den Dörfern und zu den einzelnen Familien. In 40 Dörfer gibt es ca. 2.650 bedürftige Familien und den ersten 260 konnte geholfen werden. Dies war nur möglich, weil die Krankenschwestern und Mitarbeiter des MHC auch während der Corona Pandemie ständig mit den Familien in Kontakt sind. Bei ihren Besuchen informieren sie über die notwendigen Hygienemaßnahmen. Die Ärzte des MHCs bieten weiterhin die Sprechstunden an und können so die Menschen von den notwendigen Maßnahmen wie Maskentragen, Händewaschen mit Seife und soziale Distanz überzeugen. Das MHC ist auch in dieser schwierigen Corona-Zeit 24 Stunden geöffnet und es ist immer eine Krankenschwester vor Ort. In der Not steht auch der Krankenwagen des MHC zur Verfügung.

Zur aktuellen Situation schreibt Anbarasu: „Bisher sind PMD- und MHC-Projektgebiete (Dörfer) nicht stark vom Corona-Virus betroffen, während die Städte wie Chennai oder Tamil Nadu hohe Infektionszahlen haben. Alle unsere Dorfgemeinschaften sind noch vor den „Klauen von Covid-19“ sicher.“ Er dankt PIRAPPU, KFD und anderen SPENDER in Deutschland im Namen der Begünstigten von ganzem Herzen für den großzügigen Beitrag zur Linderung der Not der betroffenen Familien und insbesondere der schwangeren Frauen.


Hintergrund: Von 2011 – 2016 unterstützte die kfd den Aufbau einer Geburtshilfestation als das diözesane kfd-Spendenprojekt in Zusammenarbeit mit Pirappu und der NGO PMD in Indien – Anaiyeri. Der Kontakt zu den Mitarbeiter*innen und das Interesse an der Entwicklung der Geburtshilfestation und den Menschen die dort Hilfe finden, besteht auch über den Förderzeitraum hinaus.

Text: Petra Erbrath
Fotos: PMD-MHC



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