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25.05.2020 17:09 Alter: 47 days

kfd hilft in Corona Zeiten: Familien in Indien fehlt das Nötigste zum Überleben

Projektpartner des ehemaligen Geburtshilfeprojektes der kfd bitten um aktuelle Unterstützung in der besonderen Notlage


Trier, Mangalapuram – Am 18. Mai 2020 erhielt die kfd im Bistum Trier einen Hilferuf von Dr. Arokiasamy, Präsident der PMD (People’s Multipurpose Development Society) und Pirappu, ehemaliger Projektpartner.
Mit einer Spende der kfd von 1.200 € ist der Lebensunterhalt für weitere 80 Familien, Witwen, Mütter vorübergehend gesichert, ein kleines Hoffnungszeichen.

Dorfvisitation-MHC
Regelmäßiger Besuch der Krankenschwestern in den
Dörfern zur Vor-/Nachsorge und Aufklärung "vor Corona"

Aufgrund der Corona-Epidemie hat die indische Regierung seit dem 22. März im ganzen Land eine Ausgangssperre verhängt. Die Tagelöhner/innen, Frauen die ihre Waren auf dem Markt verkaufen, ältere Menschen und Randgruppen sind gezwungen, plötzlich zuhause zu bleiben. Sie haben keine Einkommensquellen für ihr tägliches Überleben. Die Menschen hungern. Besonders die schwangeren Mütter, Kinder und Witwen leiden am meisten unter der Ausgangssperre. Besonders betroffen ist die ärmste Landbevölkerung.
In Anaiyeri, Standort der Geburtshilfestation (MHC), gibt es bislang noch keinen Fall von Corona. Aber unsere ehemaligen Projektpartner, Anbarasu und Dr. Annie, berichten von Engpässe bei der Lieferung von Lebensmitteln. Die Aktivitäten der Krankenschwestern, z. B. Besuche in den Schulen und die regelmäßigen Visitationen in den Dörfern mussten wegen der Kontaktsperren zurückgefahren werden.

Schulvisitation MHC
Aufklärungsunterricht in den Schulen durch die
Hebammen des MHC, "vor Corona"


Die PMD hat zur Bekämpfung des Hungers und größten Armut eine Dorferhebung durchgeführt und 600 der ärmsten Familien in den Dörfern um das MHC ermittelt. Dr. Arokiasamy schreibt: „Nachdem wir Zeuge ihres elenden und erbärmlichen Zustands geworden waren, haben wir Spenden gesammelt und konnten zumindest 250 Familien ein Lebensmittelpaket, bestehend aus 10 kg Reis, 1 Paket rote Linsen und Öl überreichen.“
Die Kosten für dieses „Carepaket“, die Mindestanforderung für eine Familie, beträgt 15 Euro.
Die Frage ist, wie es weitergehen kann und die PMD bittet um konkrete Spenden für Lebensmittelpakete. Der kfd-Diözesanverband konnte aus vorhandenen Spendenmittel unbürokratisch 1.200 € überweisen und zumindest für weitere 80 Familien, Witwen, Mütter eine schnelle Unterstützung anbieten.
Wer helfen möchte kann gerne 15 € und mehr auf das kfd-Spendenkonto bei der PAX-Bank Trier IBAN: DE 32 3706 0193 3003 0300 15 Stichwort: Carepaket Indien überweisen.
Text: Petra Erbrath
Foto: Anbarasu_MHC, Indien-Anaiyeri



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