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27.04.2020 09:26 Alter: 31 days

Tag der Diakonin 29. April 2020

Gemeinsame PM des Katholikenrates und Verbänden im Bistum Trier und Akton #frauendiakonatjetzt


Gemeinsam für das Diakonat der Frau

Trier, 20.04.2020
– Die Einführung des Diakonats der Frau ist im Bistum Trier seit Jahren ein wichtiges Anliegen von Katholikenrat, Katholischem Deutschen Frauenbund (KDFB), Katholischer Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Kolpingwerk und SOLWODI e.V..

Damit verbunden ist die Forderung nach der Weihe für Diakoninnen. Nur so bleibt die Kirche zukunftsfähig. „Denn die Kirche lebt in allen Getauften, jeder und jede ist einzigartig und wichtig. Kirche ist nur dann zukunftsfähig, wenn sie aus den verschiedenen Lebenswirklichkeiten der Großen und Kleinen, Armen und Reichen, Nahen und Fernen, Männern und Frauen lebt und handelt,“ sagt Manfred Thesing, Vorsitzender des Katholikenrats im Bistum Trier.

Leider fallen in diesem Jahr neben der Zentralveranstaltung in München alle weiteren Gottesdienste und Tagungen am 29. April aus. So auch die vom Katholikenrat in Kooperation mit den Verbänden geplante Veranstaltung in Trier. Dennoch möchten der Katholikenrat und die Verbände, auch in Zeiten der Corona-Krise, dass das Thema weiter in der Öffentlichkeit wachgehalten und diskutiert wird. Gerade in diesen schwierigen Zeiten sind es Frauen, die ganz praktisch alten, alleinstehenden, schwachen und chronisch Kranken helfen. Mit ihrem Dienst am Menschen handeln sie diakonisch und machen auch ohne gemeinsame Gottesdienste Kirche sichtbar.

So hoffen wir weiter auf Gerechtigkeit und lassen uns von aktuellen Rückschlägen bezüglich der Weihe von Diakoninnen, nicht entmutigen. Dabei fühlen wir uns bestärkt durch die Heilige Katharina von Siena, die Patronin des Tags der Diakonin, die sich nicht scheute, konsequent das von ihr als richtig Erkannte auch gegen innerkirchliche Widerstände zu verfolgen.

Frauendiakonat JETZT!

Die beiden Frauenverbände, kfd und KDFB, sowie das Netzwerk Diakonat und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) haben nach geeigneten Formen gesucht, den 29. April trotz Kontaktverbot zu begehen. Hier finden Sie die Informationen dazu:

#frauendiakonatjetzt – Tag der Diakonin am 29. April 2020

Die Corona-Pandemie schränkt das private, verbandliche, öffentliche und kirchliche Leben ein. Feiern, Zusammenkünfte, Veranstaltungen, Gottesdienste wie auch zum Tag der Diakonin sind nicht in der bekannten Form möglich Aber: Der Tag der Diakonin am 29. April wird nicht abgesagt, er findet statt! Nur anders als gewohnt.

In der aktuellen Corona-Krisenzeit zeigt sich deutlich, dass Frauen das soziale und mitmenschliche Leben aufrecht halten. Ihr diakonischer Dienst in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Hospizen, Obdachloseneinrichtungen ist unverzichtbar. Wie wäre es, wenn z.B. Krankenhausseelsorgerinnen oder Frauen in der Pflege zu Diakoninnen geweiht werden könnten, weil sie den diakonischen Dienst schon so lange und aus Überzeugung und Liebe zu den Menschen ausüben? Sie würden Anteil haben am amtlichen Handeln der Kirche. Sie würden der Kirche guttun.

Die Forderung zur Öffnung des sakramentalen Diakonats für Frauen ist heute noch dringlicher, auch wenn das gemeinsame Beten darum am 29. April weder zentral noch dezentral stattfinden kann. Die Verbundenheit untereinander wird aber dadurch nicht geschmälert. Dazu ist das Anliegen, für das sich Frauen und Männer seit vielen Jahren einsetzen, viel zu wichtig.

Daher laden die kfd, der KDFB, das Netzwerk Diakonat der Frau und das ZdK zu einer anderen Beteiligung am Tag der Diakonin ein. In den sozialen Medien wollen wir gemeinsam auf unsere Forderung aufmerksam machen. Unter #frauendiakonatjetzt soll deutlich werden, wie notwendig und dringend Änderungen in der Kirche sind. Bereits beim Katholikentag 2016 in Leipzig haben viele Frauen und Männer beim Abschlussgottesdienst mit Plakaten und beschrifteten Schals gefordert: Frauendiakonat – jetzt!

Daran knüpfen wir mit unserer Aktion am diesjährigen Tag der Diakonin an. Machen Sie mit und zeigen Sie am 29. April deutlich, wofür Sie stehen, was Sie bewegt, was Sie fordern. Auf den Webseiten der Verbände und am Ende dieser Seite finden Sie Vorlagen für Fotos oder zum Ausdruck. Beteiligen Sie sich digital und analog, indem Sie die Forderung zum Frauendiakonat im Schaukasten, an der Kirchentür, am Fenster aufhängen oder mit Kreide auf die Straße schreiben.

Wir thematisieren am Festtag der großen Heiligen Katharina von Siena, die sich selbst nicht scheute, mit Konsequenz und Hartnäckigkeit das von ihr als richtig Erkannte gegen Widerstände zu verfolgen, die Hoffnung auf Gerechtigkeit, auch in der Kirche: Erheben wir gemeinsam unsere Stimme!

Die fertigen Vorlagen zum Download:

Die Vorlagen für ein eigenes Statement:

Eine weitere Idee

Zusammenstellung: Rita Monz


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