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30.09.2019 15:11 Alter: 18 days

kfd-Dekanat Linz: Maria Magdalena – Apostelin der Apostel

Bericht über den Dekanats-Wandergottesdienst der kfd in der Pfarrkirche St. Nikolaus Ohlenberg


Darf das sein: Eine junge Frau hält im feierlichen Gottesdienst in der Osternacht die Predigt? Ja, es darf! Der zuständige Priester der betreffenden Gemeinde räumte die Bedenken der jungen Frau, die am Anfang ihres Berufslebens als Gemeindereferentin stand, aus mit der schlüssigen Begründung seiner Entscheidung: „Am Ostermorgen waren die Frauen die ersten an Jesu Grab.“
Die junge Frau von damals ist die heutige Gemeindereferentin der Pfarreiengemeinschaft Linz, Ursula Monter. Mit dieser kleinen Episode leitete sie die Ansprache des Dekanats-Wandergottesdienstes ein, der in diesem Jahr in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Ohlenberg stattfand und zu dem sich ca. 50 Frauen versammelt hatten.


Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand Maria Magdalena, auch Maria von Magdala genannt – Jüngerin, Apostelin und Glaubensvorbild. Am Altar hing ein Bild, das das zentrale Ereignis ihres Lebens zeigte: Maria Magdalena schreitet aus dem Licht des Auferstandenen in das Dunkel der Furcht, in dem die Jünger verzagt und angstvoll verharren. Sie war die erste, die die Auferstehung Jesu bezeugte.
Auch die Frauen heute, so führte Ursula Monter in ihrer Ansprache aus, legen Zeugnis von der Auferstehung Jesu ab. Sie tun dies, indem sie diakonisch handeln, karitativ tätig sind, beispielsweise in Besuchsdiensten, in der Flüchtlingsarbeit, in der Beratung, als Katechetinnen und in vielen anderen Bereichen, indem sie die Menschen ansprechen, ihnen zuhören und helfen, Not erkennen, beraten, Zeit für ihre Nächsten haben, soziale Verantwortung übernehmen.

Maria Magdalena Altarraum

Biblische Zeugnisse aus dem Leben der Maria Magdalena und Impulse, die die Brücke von den näheren Umständen des jeweiligen biblischen Ereignisses zu unserem Leben heute schlugen, ermöglichten es, diese „Apostelin der Apostel“, ihr Wirken und ihre bis heute reichenden Einflüsse neu zu entdecken. Am Schluss ihrer Ansprache lud Ursula Monter die Frauen zu einer kleinen Prozession ein: Die Frauen versammelten sich im Eingangsbereich der Kirche; dort bekam jede Frau eine Blume in die Hand und so zogen sie, der mit der Osterkerze vorangehenden Frau folgend, bis zum Altar, wo sie zu Ehren der Heiligen das Bild mit den Blumen schmückten, die sie zu bunten Sträußen zusammenstellten.
Mit dem freudigen Schlusslied „Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen … Ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in dir. Halleluja“ endete der Gottesdienst, … nicht ohne einen herzlichen Dank an die Frauen, die sich an der Vorbereitung und Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt hatten. Ein reger Gedankenaustausch – bei einem kleinen Imbiss – rundete die Veranstaltung ab.


Übrigens: Bei dem „Wandergottesdienst“ des Dekanats wird nicht etwa gewandert, sondern es ist vielmehr der Gottesdienst, der wandert: Einmal im Jahr findet abwechselnd in den einzelnen Kirchen des Dekanats ein solcher Wandergottesdienst statt.


Text und Foto: Rosemarie Wördehoff-Nebrich


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