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05.06.2018 14:49 Alter: 105 days

Altersarmut ist weiblich - keine neuen Gerechtigkeitslücken bei der Mütterrente!

Neuer Anlauf für den „dritten Renten-Entgeltpunkt“ für alle Kinder, die vor 1992 geboren sind. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands im Bistum Trier unterstützt die Unterschriftenaktion.


Grafik Altersarmut

Trier - Die Armut bei Menschen ab 65 Jahren hat im Vergleich zu allen anderen Altersgruppen in Deutschland im Zeitraum von 2005 bis 2016 am stärksten zugenommen. Das zeigt eine Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Frauen sind besonders von Altersarmut betroffen. Sie verdienen i.d.R. weniger im Beruf oder arbeiten Teilzeit. Sie waren und sind noch immer überwiegend verantwortlich für die Kindererziehung und Pflege der Angehörigen. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Rentenkommission hat das Ziel Wege zu einer nachhaltigen Sicherung und Fortentwicklung der Alterssicherungssysteme ab dem Jahr 2025 zu finden und damit das Fundament für einen neuen, verlässlichen Generationenvertrag zu schaffen. Fraglich ist, ob in diesem Kontext Erziehungsleistung und Pflege Berücksichtigung finden.

Mütterrente

Die Frauenverbände wollen mit einer Unterschriftenaktion auf eine Armutsfalle für Frauen aufmerksam machen und fordern: Keine neuen Gerechtigkeitslücken bei der Mütterrente! Informationen und aktueller Stand der Aktion unter: www.kfd-bundesverband.de/muetterrente/. Listen sind auch in der kfd-Geschäftsstelle in Trier erhältlich.

Text: Petra Erbrath
Grafik: Brigitte Seibold und Foto: Kai Herschmann