kfd-Trier - Facebook-Seite kfd-Trier - Twitter-Seite kfd-Trier - Schütze den Sonntag!

Sonntagsimpuls: 06. September

Solidarität der Frauen

#glaubeliebehoffnung #Solidaritätgewinnt #Belarus

„Von Frau zu Frau“ war 2010 die Frauengebetskette übertitelt. Im Mittelpunkt stand die verbindende SOLIDARITÄT der Frauen auf der ganzen Welt. Ein besonderer Blick galt 2010 den indischen Frauen. An einer Stelle des Wortgottesdienstes wird das Wort SOLIDARITÄT durchbuchstabiert. Was damals galt, gilt auch heute umso mehr. Die Frauen in Belarus und im kleinsten Winkel dieser Welt brauchen unsere SOLIDARITÄT:

S: Solidarität heißt für Frauen: SCHWESTER und STEHAUFFRAU zu sein. Schwestern stehen in einer Beziehung zueinander. Sie wissen umeinander und nehmen Freud und Leid der anderen wahr. Sie teilen die Sehnsucht nach gemeinsamer Stärke und Unterstützung. Sie reden und handeln in der Sprache der liebenden Verantwortung, lassen nicht locker und stehen immer wieder auf.

O: Solidarität bedeutet, die OHREN aufzumachen, stumme und laute Schreie zu hören und verlangt OPFERBEREITSCHAFT. Sie fordert unsere Zeit, unsere Stimme, unsere Tat, unser Gebet und unser Geld.

L: Solidarität heißt: Eine trage der anderen LAST. Sie holt Frauen aus ihrer Verlassenheit, schenkt Mut und Kraft zum gemeinsamen Handeln, benennt unmenschliche LEBENSSITUATIONEN und kann sie verändern helfen.

I: Solidarität setzt INTERESSE für mehr Gerechtigkeit voraus. Sie holt Frauen aus ihrer ISOLIERUNG heraus, stellt sie in die Mitte, sprengt innere Fesseln und befreit zu neuer Hoffnung und Zukunft.

D: Solidarität brauchen die DALITS, die Unberührbaren, die Menschen am Rand der Gesellschaft, und die Adivasi, die Ureinwohner in Indien, ebenso wie Frauen überall auf der Welt, deren menschliche Dramen unerkannt und verborgen bleiben.

A: Solidarität vollzieht sich auf AUGENHÖHE. Keine Frau ist so gering, als dass sie nicht Anspruch auf ANERKENNUNG, ANSEHEN und ACHTUNG ihrer Würde hätte.

R: Solidarität umfasst REICHTUM an Lebenserfahrung für Gebende und Beschenkte. RUACH, Gottes Geistkraft, offenbart sich im gemeinsamen Ringen und Handeln um gelebte Nächstenliebe.

I: Solidarität schaut nicht nur auf das ICH. Das Wir steht im Vordergrund; denn wir sitzen alle in einem Boot. Wir leben, leiden und lieben. Gemeinsam kämpfen wir um den Abbau von sozialer Ungerechtigkeit und Unterdrückung.

T: Solidarität bricht menschenverachtende TRADITIONEN auf und befreit zu eigenverantwortlichem, neuem Leben.

Ä: Solidarität ÄCHTET Menschenrechtsverletzungen und prangert den Verlust der Wertschätzung der Menschenwürde an.

T: Solidarität fordert TEILHABE an der Schönheit der Schöpfung, der gerechten Verteilung ihrer Güter und eines Lebens ohne Ausgrenzung und Armut. - Text aus der Frauengebetskette 2010

Wir wünschen allen einen schönen Sonntag und eine gute Woche. Rita Monz
Fotoquelle: artqu bei www.stock.adobe.com

Termine und Veranstaltungen 2020

Einband Jahresprogramm 2020

Aufgrund der aktualisierten Corona-Bekämpfungs- verordnung und den damit verbundenen Locke- rungen können wir die folgenden Veranstaltungen durchführen:

Wir freuen uns auf Sie.

kfd-Verbandsoffensive

Die neue Verbandsoffensive der kfd

September: Ökumenische Schöpfungszeit 2020

Logo "Ökumenische Schöpfungszeit" 2020

"Weitere Infos"