August 2021

 

Viele gehen durch die Gassen. Und nur wenige schauen zu den Sternen auf.
Oskar Wilde (frau und mutter-Kalender, August 2020)

Wenn ich so durch die Gassen gehe, merke ich, dass die Menschen nicht nach oben zu den Sternen, sondern eher nach unten z.B. aufs Handy schauen. Gerade dieses Jahr ist der Himmel so schön und klar, wie ich es bisher nie empfunden habe. Eigentlich ist es schade, dass wir vor lauter Betriebsamkeit den Blick zum Himmel etwas aus dem Blick verloren haben.

Erwerbsarbeit und die Sorge um die Familie bestimmen unser Leben. Daran werden wir gemessen. Immer noch ganz selbstverständlich übernehmen Frauen die Sorgearbeit, obwohl Frauen und Männer in einer geschlechter-gerechten Gesellschaft zusammen für Erwerbsarbeit, Sorgearbeit, Führungspositionen und Ehrenamt zuständig sein sollten.

Trotz gleicher Bildungschancen ist die Arbeit immer noch nicht gerecht verteilt. Auch die Lohnlücke scheint sich nicht zu schließen.

„Frauen, ist Euch das genug?“ Oder: „Wie wollen wir leben?“

Beides Fragen, die bei der kfd offen diskutiert werden. Seien Sie dabei und gestalten Sie die Zukunft mit. Wer möchte nicht in einer nachhaltigen Welt fair, gerecht und gewaltfrei leben und arbeiten? Lassen Sie uns in einer gerechten Kirche neue Formen des Glaubens suchen und erleben.

Unter: www.kfd-bundesverband.de/wie-wollen-wir-leben/#c7367

Ich weiß nicht, warum Oskar Wilde, geboren 1854, aufgefallen ist, dass die Menschen nicht zu den Sternen schauen. Aber wenn wir jetzt versuchen, die Welt zu verändern, dann haben die Menschen vielleicht auch mal wieder Zeit, innezuhalten und zu den Sternen aufzuschauen.


Text: Marita Fitzke
Bild: kfd-Bundesverband