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Februar 2020

Blumengesteck

Gott sei Dank gibt es Feiertage im Februar. Der Winter zieht sich hin, wir sind ihn längst leid. Doch dann kommen Feier- und Brauchtumstage, die das Frühjahr erahnen lassen.

Der Valentinstag – wer kennt ihn nicht?

Auch wenn viele Menschen ihn nicht mögen, so hat er doch entgegen der landläufigen Meinung, dass es „der Tag der Blumenhändler und Süßigkeitenindustrie“ ist, eine viel längere und christliche Tradition. Der Ursprung des Valentinstages liegt im Jahr 269 und geht auf den christlichen Märtyrer Valentinus bzw. auf Bischof Valentin von Terni zurück.
Der Überlieferung nach war Valentin ein armer Priester, der im dritten Jahrhundert unter dem nicht christenfreundlichen Kaiser Claudius II. in Rom lebte. Laut Legende schenkte er den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten. Außerdem sollen die Ehen, welche durch ihn geschlossen wurden, immer unter einem guten Stern gestanden haben.
Valentin traute ebenfalls Soldaten, die laut kaiserlichem Befehl unverheiratet bleiben mussten, nach christlichem Zeremoniell. Vermutlich war dies der Anlass, dass Valentin am 14. Februar des Jahres 269 auf Befehl von Kaiser Claudius II. in Rom enthauptet und somit zum Märtyrer wurde. Der heilige Valentin gilt als Patron der Liebenden, Verlobten und der Bienenzüchter*innen.
Nach und nach entstanden immer mehr Bräuche zum Tag: Mit dem Festtermin entstand in Rom der Brauch, dass junge, unverheiratete Männer aus einer Anzahl von Zetteln einen ziehen konnten, auf dem der Name einer Unverheirateten stand. Die durch das Los gezogenen Paare gingen gemeinsam durch die Stadt und manche sollen sich so ineinander verliebt haben. Auf diese Weise mischte sich das ältere römische Brauchtum mit der Geschichte des christlichen Märtyrers und floss in die spätere Gesellschaft ein.

Im Mittelalter kam dann der Brauch auf, dass heiratswillige Männer möglichst früh am Morgen der Angebeteten einen Blumenstrauß überbringen. Denn eine Volksüberlieferung besagte, dass ein Mädchen denjenigen heiraten werde, den es am Valentinstag als ersten Mann erblickt. In England war es Brauch, sich am Valentinstag anonyme Liebesbriefe zu schicken, während man in Frankreich durch ein Los Valentin und Valentine bestimmte, die dann für ein Jahr lang eine Art Verlöbnis lebten. Die Tradition, Valentin als Patron der Liebenden zu feiern, kam im Mittelalter zunächst in Frankreich, Belgien und England auf. Die »Valentine greetings« sind im 14. Jahrhundert erstmals nachgewiesen.
Wie schön – das wärmt doch das Herz auf in kalten Februartagen und bringt Farbe in triste Wintertage. Wir können uns dem Brauchtum anschließen und an diesem Tag unseren Lieben Blumen und/oder Schokolade schenken – natürlich fair gehandelt. Damit unterstützen wir auch die Ziele des Positionspapiers der kfd für den Einsatz für faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktion weltweit.

Text & Foto: Gabi Backendorf

Termine und Veranstaltungen 2020

Einband Jahresprogramm 2020

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