Bücher des Monats Oktober: Die Glasbläserin von Petra Durst-Benning sowie Muttertag von Nele Neuhaus

Petra Durst-Benning: Die Glasbläserin, LIST TB. (2016)

Eine Geschichte, die im Thüringer Wald, genauer gesagt in Lauscha, spielt und sich rund um die Familie Steinmann dreht. Der Vater ist Glasbläser und seine drei erwachsenen Töchter Johanna, Marie und Ruth helfen ihm bei der Produktion und Fertigstellung von Flacons und Gläsern. Johanna hat schon als junges Mädchen den Transport in die nächst gelegene Stadt Sonnenberg und den dortigen Verkauf übernommen. Nach dem plötzlichen Tod des Vaters stehen die Frauen mit leeren Händen da – so scheint es zumindest. Ohne Glasbläser haben auch die Frauen keine Arbeit mehr und müssen bei einem der anderen Glasbläser als Hilfskräfte arbeiten.

Die drei Schwestern halten zwar fest zusammen, aber jede hat ihre eigenen Träume und Wünsche von der Zukunft. Also fallen irgendwann Entscheidungen, die jeder Einzelnen den Traum vom Glück und eine bessere Zukunft bringen soll. Ob diese Entscheidungen richtig sind, erfährt der/die Leser/in im Laufe des Buches. Die Glasbläserin ist das erste Buch einer Trilogie und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Gerade Frauen wie Johanna, Marie und Ruth waren (und sind) es, die ihrem Herzen und ihrem Bauch gefolgt sind, und den Frauen in unserer Zeit die Freiheit und Gleichberechtigung gebracht haben. Alles, was wir heute als selbstverständlich empfinden, war einmal eine schwere Entscheidung oder ein langer Kampf. Manchmal braucht es auch jemanden, der aus Amerika kommt, um dem Leben und der Geschichte eine Veränderung zu bringen…
Übrigens ist „Glas“ auch heute noch fest mit Lauscha verbunden und immer eine Reise wert. Marita Fitzke, kfd-Diözesanvorstand

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Titel Nele Neuhaus Muttertag

Nele Neuhaus: Muttertag, ULLSTEIN TB (2019)

Ein Kriminalroman von dieser Autorin sorgt immer für Spannung und ist (für die, die Spannung gerne mögen) ein Lesevergnügen. Das blaue Cover mit einem Storchennest, aus dem sich gerade einer dieser Vögel erhebt, hat seine besondere Bedeutung. Das, liebe Leserinnen und Leser, erfahrt ihr aber erst im Laufe dieses Buches.

Für das Ermittlerduo Pia Sander und Oliver von Bodenstein entwickelt sich der tote, alte Mann, der in der Küche seines Hauses liegt, schnell zu einem brisanten Fall, der einem oft eine Gänsehaut auf die Arme legt. Mit Hilfe eines Profilers aus den USA versuchen das Duo und sein Team, einen Serienmörder zu finden. Es werden alle Register gezogen, um alle Puzzleteile zusammenzufügen und viele Fragen zu lösen: Wer ist der Mörder, wie gut kann er sich verstellen, was macht einen Menschen zu einem Psychopathen oder Killer?

Wer nicht in die Normen unserer Gesellschaft passt, hat oft keine andere Wahl oder keine andere Chance. Kein Mensch auf der Welt dürfte zur Handelsware werden, eigentlich – aber leider ist es nicht so. Daraus kann ein Teufelskreis entstehen, bei dem viele Beteiligte zu Schaden kommen.
Immer wieder frage ich mich, wie viel Arbeit es sein mag, aus einer ersten Idee ein fertiges Buch zu schaffen. Gute Recherche, ein Netzwerk von Spezialisten, Familie und Freunde, die helfen, damit die Sache rund wird. Mehr als 500 Seiten Spannung und Informationen pur haben mich mal wieder zum Nachdenken gebracht. Frau lernt doch immer noch dazu. Marita Fitzke, kfd-Diözesanverstorstand

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