Bücher des Monats November:

Matthias Gockel: Sterben – Warum wir einen anderen Umgang mit dem Tod brauchen

Matthias Gockel: Sterben – Warum wir einen anderen Umgang mit dem Tod brauchen, BERLIN VERLAG (2019)

Es gibt nicht viele Menschen, die sich freiwillig mit ihrer eigenen Endlichkeit beschäftigen. Dabei ist es wichtig, sich die Zeit zu nehmen und sich rechtzeitig mit den eigenen Wünschen und Vorstellungen für das Lebensende zu befassen.

Auch den letzten Lebensabschnitt möglichst autonom zu gestalten ist das Ziel der meisten Menschen. Dafür ist die frühzeitige Kommunikation mit Ärzten und Angehörigen von großer Bedeutung. Wir müssen uns darüber klar werden, was wirklich wichtig ist, wenn es ums Sterben geht. Da braucht es Mut, die richtigen Entscheidungen zu treffen und die Verantwortung nicht anderen zu überlassen.

Der Palliativmediziner Dr. Matthias Gockel zeigt in seinem sehr lesenswerten Buch mit großer Eindringlichkeit Beispiele auf, wo für Ärzte und Ärztinnen und Patienten und Patientinnen ein klärendes Gespräch sehr hilfreich war. Das Buch liest sich fast wie ein Roman und kommt gänzlich ohne erhobenen Zeigefinger und unverständliche medizinische Fachbegriffe aus. Auch wenn schwierige Themen wie Sterbehilfe, Patientenverfügung und dergleichen nicht ausgespart werden, vermittelt Matthias Gockel einen guten Überblick über die Möglichkeiten der Palliativmedizin.

Sobald wir uns unsere eigenen Ängste und Verletzlichkeiten bewusst machen, können wir auch einen Weg aus der Sprachlosigkeit finden. Dabei kann uns dieses Buch von Matthias Gockel eine große Hilfe sein. Roswitha Hillen, kfd-Diözesanvorstand

Das Buch bei borro medien bestellen

 

Hinweis:
Mit Ihrer Bestellung über den oben stehenden Link können Sie den Diözesanverband bei der Umsetzung aktueller Projekte finanziell unterstützen. Am Jahresende beschließt der Diözesanvorstand, für welches Projekt das mit Ihrer Hilfe erzielte Geld eingesetzt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier

Alle bisher rezensierten Bücher finden Sie ebenfalls auf einer eigenen kfd-Partnerseite auf borromedien.de. Diese erreichen Sie über folgenden Link: Partnerseite des kfd-Diözesanverbands Trier

 


Cornelia Funke: Die Brücke hinter den Sternen (Dressler Verlag)

 

Das Bilderbuch „Die Brücke hinter den Sternen“ dreht sich um einen Ort, der nach dem Tod kommt, über den Weg dorthin und die Helfer, die die Sterbenden abholen.

Die Autorin hat die Geschichte über den Engel Barnabel selbst mit großformatigen Ölbildern illustriert. Sie wünscht sich, dass die Bilder und die Worte den betroffenen Kindern, die die Brücke überqueren müssen, Begleiter zur Seite stellen, die ihnen helfen, die dunklen Dinge zu vertreiben.

Text: Dressler Verlag

 


Helene Düperthal und Daniela Veit: Wie kommt der große Opa in die kleine Urne? (Lebenszeichen Verlag)

 

Eingebettet in eine liebevoll gestaltete Geschichte wird Kindern das schwierige Thema der Urnenbeisetzung erklärt.

Nicht tieftraurig, sondern gefühl- und hoffnungsvoll, dabei aber stets realistisch und die Dinge beim Namen nennend. Mit ergänzenden Hinweisen für Eltern/Erzieher.

Text: Lebenszeichen Verlag