Bücher des Monats Februar: Teufelskrone von Rebecca Gablé und Die Macht der Elfen von Bernd Frenz


Rebecca Gablé: Teufelskrone, BASTEI LÜBBE (2020)

Wer gerne historische Romane liest, kommt an ihr nicht vorbei. Und die Waringhams, eine englische Adelsfamilie die ich schon in fünf Büchern erlebt habe, sind immer wieder ein Lesevergnügen.

So auch der neue Band um den jungen Yvain of Waringham, im Dienste von Prinz (und später König) John. Die politische Bühne hatte damals schon so ihre Tücken, und nicht immer fallen die Entscheidungen zum Wohle des Volkes und aus reinem Sachverstand. Nicht nur das Zeitgeschehen, auch Menschen nehmen – wie immer in Gablés Büchern – einen großen Raum ein: Von unerfüllter Liebe, Erwartungen und Sehnsüchten, aber auch von den schrecklichsten Seiten der Menschen, die ihre eigenen Ziele über alles andere stellen, und dem damit verbundenen Machtmissbrauch wird in diesem Buch erzählt. Das ist die eine Seite. Die andere ist die bedingungslose Treue oder wie weit trage ich Entscheidungen mit, die ich eigentlich nicht mehr verantworten kann. Durch die ganze Reihe zieht sich die Liebe der Waringhams zu ihren Pferden. Der Sachverstand und die Gabe mit diesen Tieren umzugehen finden sich auch in diesem Buch wieder.

Eigentlich wird bei einer Buchreihe erwartet, dass der nächste Band sich einreiht in die nächste Epoche. Nicht so bei Rebecca Gablé. Dieses Buch spielt in der Zeit vor dem ersten Band. Auch eine Möglichkeit der Fortsetzung. Aber keine Bange, die Bücher lassen sich auch einzeln gut lesen. Das ist eben die Kunst des Schreibens und die versteht sie wirklich sehr gut. Nebenbei bemerkt bekommt frau ganz einfach Einblick in die Geschichte des englischen Königshauses. Marita Fitzke, kfd-Diözesanvorstand

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Bernd Frenz: Die Macht der Elfen, FISCHER TOR (2019)

Was macht man, wenn der nächste Zug noch auf sich warten lässt. Der Bahnhofsbuchhandlung einen Besuch abstatten. Und da lag auf dem Tisch mit den Mängelexemplaren dieses Buch. Der zweite Band einer Trilogie, Fantasy – warum auch nicht.

In einem Land namens Garon leben Menschen, Zwerge, Elfen, Orks und Trolle zusammen. Wie zu erwarten nicht immer friedlich und schon gar nicht ohne Hintergedanken. Dazu bedienen sich die einen noch fremden Mächten und gestatten Zauberern, ihre Macht zu gebrauchen. Andere wiederum haben diese Macht von Natur aus und können noch viel mehr.
Aufgrund der sehr bildgewaltigen Sprache fällt es der:dem Leser:in nicht schwer, sich vorzustellen, wie dieses Land und seine Bewohner aussehen und auch reagieren. Das heraufziehende Unheil lässt nicht lange auf sich warten, und auch in diesem Land merkt man schnell: nur gemeinsam sind wir stark.

Jedes Kapitel ein Lesevergnügen und spannend geschrieben. Allzu menschlich, wie mir scheint, geht es auch in diesem Buch zu. Marita Fitzke, kfd-Diözesanvorstand

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