Fachtagung „Höre, was ich nicht sage.“

Gegen die Sprachlosigkeit im Umgang mit Sterben und Trauer

Lieber nichts sagen als etwas Falsches? Oder so tun als sei nichts gewesen und als gäbe es die schlimme Wahrheit nicht? Beides ist keine gute Lösung. Denn in beiden Fällen bleiben Menschen unverstanden zurück. Da ist die Nachbarin, die um ihren Mann trauert, die Familie, die ihr Kind verloren hat. Da ist im unmittelbaren persönlichen Umfeld jemand so krank, dass der Tod absehbar ist. Gerade da soll es doch gelingen, im Gespräch zu bleiben.

Damit in solch existentiellen Situationen Kommunikation gelingt, ist es wichtig, Zeit zu haben und Zeit zu lassen, aufmerksam zu sein auf die Zeichen, die mein Gegenüber sendet, oft ohne Worte. Es ist wichtig, auf die eigenen Gefühle zu achten. Wenn ich mich öffne, kann ich wahrnehmen, wohin mein Gegenüber das Gespräch lenken will. Das eröffnet eine Chance für beide Seiten.

Der Studientag soll Mut machen: einerseits denen, die Menschen begegnen, die in einer Ausnahmesituation sind, andererseits denen, die in ihrer persönlich schwierigen Situation den Kontakt zu anderen suchen.

  • Termin: Samstag, 13. November 2021, 10 Uhr bis 17 Uhr (Die Anreise ist ab 09.30 Uhr möglich)
  • Tagungsort: St. Josefsstift Trier, Franz-Ludwig-Str. 7, 54290 Trier
  • Referentin: Karin Olschewski, Sterbeamme, Köln
  • Leitung: Arbeitsgemeinschaft Tabubruch Leben und Sterben, kfd-Diözesanverband Trier
  • Teilnahmegebühr (inkl. Vollverpflegung, Referentinnenhonorar, Raummiete und Arbeitsmaterial): 20 Euro für kfd-Mitglieder und 30 Euro für interessierte Frauen
  • Achtung: begrenzte Teilnehmerinnenzahl. Anmeldeschluss ist der 15. Oktober 2021.

 

Hinweis

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die kfd-Geschäftsstelle.