Regionalwallfahrt der kfd in der Region Trier nach Welschbillig
Trier, 16.06.2010 80 Frauen beteiligen sich an der Regionalwallfahrt.
Zum neunten Mal lud der Regionalvorstand Trier zur Wallfahrt innerhalb der Region ein. Ziel der Wallfahrten ist neben dem gemeinsamen Gebet das Kennenlernen von Orten, an denen kfd-Gruppen aktiv kirchliches Leben gestalten. So führte der Weg in diesem Jahr von Helenenberg nach Welschbillig. Die Kirche auf dem Helenenberg – so erfuhren die Frauen bei der Statio zu Beginn – war im Mittelalter wichtige Station auf den Pilgerwegen der Matthias- und Jakobuspilger und selbst Anziehungspunkt für Valentinswallfahrten. Heute ist ein großer Teil der Kirche umgebaut und Teil des Jugendhilfezentrums, das benachteiligten Jugendlichen durch Schule, Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in eigenen Werkstätten Möglichkeiten eröffnen will, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Von Helenenberg führte der Weg bei strahlendem Sonnenschein nach Welschbillig, wo in der Kirche die Vesper gefeiert wurde. In ihrer Predigt ging Pastoralreferentin Ingrid Müller, Geistliche Begleiterin der kfd, auf einen Text des Propheten Joël ein und konkretisierte, wie Frauen heute die Zeichen der Zeit erkennen und so als Prophetinnen wirken können, u. a. durch gezielten Einsatz für Menschen im Abseits. Als sichtbares Zeichen dafür konnten 220 Euro für das Projekt „Tandem“ des kfd Diözesanverbandes überwiesen werden.Am Schluss der Wallfahrt stand die Einladung der kfd-Frauen aus Welschbillig zu Kaffee und Kuchen, die von den Wallfahrerinnen dankbar angenommen wurde.
Text: I. Müller
Foto: A. Zimmer

