Jede ist willkommen
Lebendiges Leitbild auf den kfd-Begegnungstagen
„JEDE Frau ist uns willkommen!“ Auf diesen kurzen Nenner kamen die Frauen in ihrer Gesprächsrunden auf den Begegnungstagen in Merzig, Trier und Vallendar nachdem sie intensiv diskutiert hatten, ob tatsächlich alle Frauen – unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Lebensform und Lebenssituation – in der kfd Wertschätzung und Unterstützung erfahren.
Fast 300 kfd-Frauen waren der Einladung des kfd-Diözesanverbandes zu Begegnung und Austausch in der Stadthalle Merzig, in das Tagungshaus der Barmherzigen Brüder in Trier und in der Theologischen Hochschule der Pallottiner in Vallendar gefolgt.
Als „Basisfrauen“ hatten sie ein großes Interesse das neue Leitbild des kfd-Verbandes noch besser kennen zu lernen und Impulse und Anregungen mitzunehmen für die Arbeit in ihrer Pfarrgruppe.
Die drei Begegnungstage, vorbereitet von Frauen des Diözesanvorstandes, wurden sehr beschwingt musikalisch begleitet von Sara Kleid in Trier und Vallendar und Ulrike Hoffmann in Merzig.
Gleich am Anfang entwickelte Gabriele Backendorf mit kabarettistisch spitzer Zunge ihre Theorie, wie es dazu kam, dass Frauen in der Kirche „nix werden können“ – und wie sehr es „die Mä
dchen“ genießen, Mitglied in der kfd zu sein.
Nach der heiteren Einleitung folgten die kfd-Frauen mit viel Vergnügen der Einladung, sich im wahrsten Sinn des Wortes „den Ball zuzuspielen“ und gemeinsam Fesseln zu lösen – um dann beim Speed-Dating von sich zu erzählen und von anderen zu hören, wie kfd anderswo buchstabiert wird.
Lebhafte Gespräche kennzeichneten die mittäglichen Tischrunden und setzten sich fort in den Kleingruppen am Nachmittag. Dort ging es um die einzelnen Sätze des Leitbildes und die Frage: Wirken die Aussagen des Leitbildes nur hübsch auf Hochglanz gedruckt – oder erleben und erfahren kfd-Frauen entsprechende Inhalte in der Realität? „Ich fühle mich wohl in der kfd, da geh ich gerne hin, ich spüre Zusammenhalt.“ So hörte sich ein Resümee an. Manche hätte gern über die vorgegebene Zeit hinaus über „ihren“ Leitbildsatz und die Umsetzung vor Ort diskutiert.
Gislinde Fallaschinski, Hedi Pelletier und Hanne Friede luden zum Abschluss des jeweiligen Austauschtages zur Feier des Gottesdienstes ein und stellten dabei die unterschiedlichen Fähigkeiten in den Mittelpunkt, jeder und jedem geschenkt durch die göttliche Geistkraft.
Text: Ilse Diewald
Fotos: Petra Erbrath

