11.05.10

"Rosenstrasse 76" Ausstellung und Abschlussfest

 

Vom 04. bis 12. September wird die kfd gemeinsam mit dem Förderverein Frauenhaus Trier e.V. die Ausstellung „Rosenstrasse 76“ zeigen.

Die Ausstellung wurde anlässlich der Ökumenischen Dekade zur Überwindung von Gewalt entwickelt und ist seit 2005 in vielen Städten zu sehen.Die Dekade startete 2001 und endet in diesem Jahr. Die kfd im Bistum Trier hat in den zehn Jahren das Thema Gewalt und somit die Dekade mit vielfältigen Angeboten und einem diözesanen Arbeitskreis begleitet. Entstanden sind Arbeitsmaterialien für die Arbeit in den Ortsgruppen, Gottesdienstvorschläge und Meditationen zum Thema. In vielen Dekanaten und Regionen wurde eine Kooperation mit Frauengruppierungen fest installiert um am 25. November – den „Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen“ gemeinsam an die Öffentlichkeit zu gehen. In den kfd-Gemeinschaften werden an diesem Tag Gottesdienste gefeiert und Informationsveranstaltungen durchgeführt. Hilfreich waren die „Gewalttaschentücher“ mit kleinen Informationsflyern. Für die kfd gilt es an die Erfahrungen und den aufgebauten Netzwerken während der Dekade weiter zu arbeiten.Mit der interaktiven Ausstellung zur häuslichen Gewalt – „Rosenstrasse 76“ laden die Initiatorinnen alle kfd-Mitglieder und Interessierte ein – sich weiter oder erstmalig mit dem Thema zu beschäftigen. Eröffnet wird die Ausstellung in der Europäischen Kunstakademie in Trier, Aachener Str. 63 mit einer Vernissage am 04. September um 16.30 Uhr. Die Festrede hält das Schirmpaar der Ausstellung, die Rheinlandpfälzische Staatsministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen – Frau Malu Dreyer und der Trierer Oberbürgermeister Herr Klaus Jensen.In der folgenden Woche ist die Ausstellung täglich von 10 – 17 Uhr geöffnet. Führungen können von 10 – 16 Uhr in der kfd-Geschäftsstelle in Trier gebucht werden. Eine Führung dauert ca. 45 Minuten, mit anschließendem Gespräch müssen ca. 1,5 Stunden eingeplant werden. Die Ausstellung wird durchgehend betreut. Ein Team von geschulten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen wird durch die Ausstellung führen und Besucher/innen zum Thema informieren. Außerdem werden Fachkräfte aus dem Frauenhaus auf persönliche Fragestellungen eingehen und gegebenenfalls beraten.Für die Woche ist ein vielseitiges Rahmenprogramm zur Begleitung der Ausstellung in Planung. Vorgesehen ist ein tägliches meditatives Angebot, eine Wortgottesfeier am Sonntag, Film- und Lesungsangebote, Fortbildungsveranstaltungen für diverse Zielgruppen sowie einen Kreativ- und Männertag. Am Samstag den 11. September lädt der Diözesanvorstand alle kfd-Frauen und Interessierte zu einem Fest anlässlich des Abschlusses der ökumenischen Dekade zur Überwindung von Gewalt, ein. Beginnen ist um 11 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Christkönig Kirche in Trier. Anschließend ist für das leibliche Wohl in der Europäischen Kunstakademie gesorgt. Den Festvortrag hält die kfd Bundesvorsitzende Theresia Opladen, das musikalische Rahmenprogramm gestaltet der Frauenchor Harmonie aus Bergisch Gladbach und die Ausstellung kann besucht werden.Für die weitere Planung bittet die kfd-Geschäftsstelle um eine frühzeitige Anmeldung unter 0651-9948690. Alle Arbeitshilfen und Materialien zum Thema Gewalt sind auch weiterhin erhältlich. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage oder sind telefonisch in der kfd-Geschäftsstelle zu erhalten. Den Flyer zur Ausstellung finden Sie hier.

Text: Petra Erbrath