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09.10.2015 17:12 Alter: 233 days

kfd-Diözesanversammlung 2015

Hauptthemen in Trier waren die Flüchtlingsproblematik und das neue Spendenprojekt des Diözesanverbandes


DVL Podium
Podium links: Projektreferentin Maike Nack von der "Stiftung der freien Frauen in Rojava"

Trier - neben den Beratungen zu der finanziellen Situation des Verbandes, zum Tätigkeitsbericht, den Stand der Mitgliederwerbekampagne und den Berichten der Arbeitskreise war das Flüchtlingsthema während der gesamten Diözesanversammlung präsent. Drei Frauen waren eingeladen, von ihren Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit zu berichten. Gisela Lohmüller, Trier hat ihre Erfahrung von vor dreißig Jahren in einem Buch zusammengefasst und brachte in einem kurzen Vortrag zu Gehör, wie ihre Kenntnisse den HelferInnen heute von Nutzen sein können. Daniela Nedogoda, Ottweiler engagiert sich als Hebamme in der Erstaufnahmeeinrichtung in Lebach und konnte ihre Arbeit, Aufbau der Geburtshilfe für Flüchtlingsfrauen, mit Bildern gut verdeutlichen. Rita Monz vom Diözesanvorstand berichtete, wie sie sich in der Flüchtlingshilfe ganz praktisch mit Herz und Hand vor Ort, engagiert.
Im Laufe der Versammlung wurde eine Stellungnahme für eine geschlechtersensible Flüchtlingspolitik verfasst. „Die kfd im Bistum Trier fordert Schutzräume für Frauen und Kinder, medizinische Betreuung, Erstversorgung von Schwangeren und kultursensiblen Hygieneeinrichtungen, wie z.B. separate Wasch- und Toilettenräume. Insbesondere alleinstehende Frauen, Schwangere und alleinerziehende Frauen benötigen abgetrennte – eigene Schlafstätten und Rückzugsmöglichkeiten. Auch bei der Erstunterbringung muss ihren Bedürfnissen Rechnung getragen werden. Das gilt auch für den Zugang zu medizinischer und psychosozialer Versorgung.
Sprache ist der Schlüssel für gelingende Integration und Teilhabe. Flüchtlingsfrauen sind häufig Analphabetinnen. Sie benötigen Ermutigung und Begleitung damit sie auf ihre Bedürfnisse angepasste Sprachkurse besuchen können.“
Die Erklärung der Diözesanversammlung wird in Absprache mit den Delegierten veröffentlicht und soll alle kfd-Frauen ermutigen, sich zu engagieren und dabei bestehende Netzwerke zu nutzen, wie es schon viele in ihren Dekanaten tun.
So war es nur konsequent, ein neues Spendenprojekt zu beschließen, dass Frauen im Norden Syriens unterstützt und ihnen Zukunftsperspektiven im eigenen Land eröffnet. Mit den Spendengeldern wird ab 2016 für die nächsten drei Jahre die „Stiftung der Freien Frauen in Rojava“ darin unterstützt, in den ärmlichen Gebieten des Nordens, die von der IS weitgehend befreit sind, ein Frauengesundheitszentrum aufzubauen.

Text: Roswitha Hillen / Petra Erbrath
Foto: Rita Monz



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